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11.08.2007 - 00:50

Neuer Service für Menschen mit Behinderung.

Frankfurt am Main (kobinet) Um Menschen mit Behinderung die Suche nach ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen zu erleichtern, befragte die Kassenärztliche Vereinigung Hessen alle in Hessen niedergelassenen ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, inwieweit diese rollstuhlzugänglich sind, oder ob sie spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung bereithalten.

"Leider beteiligten sich nicht alle ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen an der Befragung. Doch freuen wir uns, dass nun einige Informationen vorliegen, die Menschen mit Behinderung die Suche nach ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen erleichtern", resümierte Rita Schroll, Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für behinderte Frauen und Koordinatorin im Hessischen Netzwerk behinderter Frauen das neue Angebot.

Um zu sehen, ob in Wohnortnähe ÄrztInnen oder PsychotherapeutInnen rollstuhlzugänglich sind oder spezielle Angebote wie z. B. Beratung per E-Mail, Fax oder Telefon für Menschen mit Behinderung anbieten, muss auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen www.kvhessen.de zunächst der Schalter "Arztsuche" und anschließend "erweiterte Suche" betätigt werden. Nach Eingabe der gewünschten Suchkriterien und Aktivierung des Feldes "behindertengerechter Zugang" erhält man eine entsprechende Liste. Detialinformationen zu den ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen erhält man, nachdem man auf den entsprechenden Namen klickt, so die Information von Rita Schroll. omp
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Dorothea Moesch schrieb am 11.08.2007, 19:26

Keine KundInnen?

Offensichtlich haben es längst nicht alle medizynischen DienstleisterInnen "nötig", sogenannte "Behinderte" zu behandeln.

Offensichtlich gibt es zwei Arten Geld: von Gsunden, Erwünschten - und von Krüppeln, von Minderwertigen, von Nichtsnutzigen. Die Kohle von zweiterer "Sorte" Mensch ist offensichtlich so wenig wert, dass sie nicht einmal angenommen wird.

Und offensichtlich ist man wohl zu feige oder zu arrogant, dies wenigstens mitzuteilen. Die Nichtbeantwortung eines simplen Fragebogens hinsichtlich der Zugänglichkeit für sogenannte "Behinderte" stellt schlichtweg einen Ausschluß dar. Vielleicht sollten die entsprechenden DienstleisterInnen ein "wir-kommen-hier-nicht-rein"-Schild machen wie für Hunde, halt nur mit durchgestrichenem Rollstuhl - denn was anderes sind "wir" ja eh nicht - Rollstühle mit Inhalt.

robi weisenhardt schrieb am 25.08.2007, 10:17

robi

hallo,
mir sagte mal wer: in der ddr durfte nichts gesagt werden, denn alles wurde gehört.
jetzt dürfen wir alles sagen aber keiner hört es.

rechenaufgabe: nichts sagen denn es wird gehört = alles sagen keiner hört es

ja selbst hilferufe hört man nicht mehr. man verkauft nachteile als positives = selbstbestimmtes leben ermöglichen aber dabei mehr geld einsparen wollen.
selbstbestimmtes leben das nichts kostet gibt es wohl schon immer.
mfg
robi

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