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kobinet-nachrichten 18.08.2007 - 09:43
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Barrierefreiheit soll Standard aller Planungen werden

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Düsseldorf (kobinet) Die Behindertenbeauftragte von Nordrhein-Westfalen, Angelika Gemkow, will sich dafür einsetzen, dass Barrierefreiheit zum Standard bei allen Planungen im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland wird. Zwar sei die Bereitschaft zum Abbau von Barrieren durch die Förderpolitik des Landes gestiegen. Bei der Umsetzung im Alltag gebe es aber nach wie vor Probleme. Häufig fehle das Wissen über Ziele und Inhalte einer barrierefrei gestalteten Umwelt. Es sei schade, so Gemkow, dass im baulichen Bereich immer noch Fehler gemacht werden, deren Beseitigung oft viel Geld koste.

Gemkow kündigte an, in weiteren Gesprächen mit Ingenieuren, Handwerkern, Architekten, Politikern und Medien für mehr Sensibilität bei diesem Thema zu sorgen. "Sie haben den Schlüssel für mehr Barrierefreiheit in der Hand", betonte Gemkow. "Der barrierefreie Bau oder Umbau von Wohnungen und anderen Gebäuden muss etwas Selbstverständliches werden. Wie Brandschutz oder Energiesparen muss Barrierefreiheit zum Standard bei allen Planungen werden."

Die Behindertenbeauftragte warb dafür, Menschen mit Behinderungen in die Planungsprozesse einzubinden. "Sie sind die Expertinnen und Experten in eigener Sache. Die Praxis zeigt, dass die Herstellung von Barrierefreiheit dort am besten gelingt, wo die Menschen mit Behinderungen und ihre Interessenvertretungen bei allen Planungen, die sie betreffen, frühzeitig gehört und beteiligt werden."

Gemkow erinnerte zugleich daran, dass der Abbau von Barrieren keine Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderungen sei: "Wenn Barrieren abgebaut werden, steigt der Komfort für alle Bürgerinnen und Bürger. Vom stufenlosen Zugang zu einer Arztpraxis profitieren neben älteren Menschen auch Mütter mit Kinderwagen." Auch der Aufzug zum Bahnsteig, eine kontrastreiche Beschilderung oder gut verständliche Ansagen kämen allen Reisenden zugute. sch

 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Alexander Drewes schrieb am 02.07.2008, 11:11

Falsches Forum?

Was hat dieser Leserbrief mit dem Thema Behinderung zu tun?

sibylle Determann schrieb am 02.07.2008, 09:59

bittere Nachlese zur Euro

Meine Familie und ich lebt seit 15 Jahren gerne in Wien. Deutschenfeindlichkeit begegnen wir eher selten und wenn, dann scherzhaft verpackt. Aber dieses offene Aggression gegenüber den Deutschenwährend der EURO hat uns doch alle sehr erschüttert: Ob Shirts mit der Aufschrift "wir drücken der Mannschaft die Daumen, die die Deutschen aus dem Turnier kicken", Gespräche von Volksschülern im Bus "in meiner Klasse hassen alle Deutschland!" oder hämische sms von Freunden unserer Söhne für jedes Tor usw. Und auf der anderen Seite wird kein Österreicher in Deutschland wegen seiner Herkunft beschimpft, alle Deutschen haben das frühe Ausscheiden der Österreicher bedauert und last but not least hat Chr. Stürmer unsere Nationalmannschaft am Brandenburger Tor musikalisch begrüßt.etc. Vielleicht hat die SPÖ recht mit ihrem Kurs der Volksbefragung und vielleicht sollte Österreich konsequenterweise aus der EU ausscheiden, denn wenn hier selbst eine Nation , mit der man eine tausendjährige gemeinsame Geschichte, gemeinsame Sprache hat, so angefeindet wird, ist man nicht europatauglich und sollte man den Mut haben, nach Zurückzahlung der Fördergelder die europäische Gemeinschaft zu verlassen.

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