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24.08.2007 - 13:48

Positive Zwischenbilanz zu E-Learning Kurs.

Kassel (kobinet) Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) hat heute in Kassel eine positive Zwischenbilanz über die Weiterbildung zur politischen Selbstvertretung behinderter Menschen auf der Basis des E-Learnings gezogen.

Während die 15 TeilnehmerInnen der Weiterbildung derzeit noch die Sommerferien genießen, haben sich deren Koordinatoren, Dr. Gisela Hermes und Ottmar Miles-Paul, an eine Zwischenauswertung des Projektes gemacht. Die Tatsache, dass es Gisela Hermes gelungen ist, die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte modellhafte Weiterbildung auf E-Learning Basis im Rahmen eines Workshops beim Weltkongress von Disabled Peoples' International (DPI) Anfang September in Seoul, Korea, vorstellen zu können, war ein guter Anlass für diese Zwischenbilanz. "Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich nicht nur von den technischen und inhaltlichen Möglichkeiten des E-Learnings, sondern auch vom Engagement der TeilnehmerInnen der Weiterbildung begeistert bin", so Dr. Gisela Hermes vom bifos. "Während ich anfangs die Befürchtung hatte, dass ein E-Learning Kurs vielleicht zu anonym und trocken für die TeilnehmerInnen sein könnte, wurde ich schnell eines besseren belehrt. Denn der Austausch, den die TeilnehmerInnen untereinander und mit uns TrainerInnen führen, ist sehr intensiv und übertrifft zuweilen sogar die Möglichkeiten von direkten Treffen".

Wichtig sei jedoch, dass mit dem Instrument des E-Learnings auch Personen erreicht werden können, die nicht so viel reisen können oder aufgrund ihrer Einbindung in andere Verpflichtungen nie an Präsenzveranstaltungen teilnehmen würden. "Das Salz in der Suppe ist bei uns sicherlich, dass wir es nicht nur beim theoretischen Lernen belassen, sondern dass die TeilnehmerInnen auch ein Teilhabeprojekt ganz praktisch voran treiben müssen. Und da passiert unheimlich viel", so Ottmar Miles-Paul. Das Eintreten für barrierefreie Artzpraxen, das Engagement für die persönliche Assistenz behinderter Menschen oder der Aufbau von Beratungsmöglichkeiten für behinderte Menschen vor Ort sind nur einige Aktivitäten, die aus dieser Weiterbildung bisher hervorgegangen sind.

Ab Anfang September geht die Weiterbildung in die zweite Hälfte. Dann geht es schwerpunktmäßig um die Forderungen und Ziele behinderter Menschen und die Werkzeuge zur Durchsetzung der Interessen behinderter Menschen. elba
 

 
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