
Hannover (kobinet) Neben der aktuellen Poltikarbeit wird sich das Netzwerk von behinderten Menschen in der SPD - Selbst Aktiv im Bezirk Hannover zukünftig Initiativen wie "Daheim statt Heim" widmen. Dies wurde bei einem Treffen in Hannover klar formuliert.
"Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Gremien, Parteien, Parlamenten ist selbstverständlich. 'Wir sprechen für uns und entscheiden qualifiziert mit' ist Alltag geworden", erklärte Karl Finke, der wiedergewählte 1. Sprecher des Netzwerkes "Selbst Aktiv". "Mit unserem in Hannover beim Zukunftskonvent vorgestelltem Konzept 'Visionen heute - Realität 2020' wollen wir zukünftige Politik für behinderte Menschen in und außerhalb der SPD anbieten. Dazu gibt es ein neues und größeres Team". Zum Stellvertreter von Karl Finke wurde Gerwin Matysiak gewählt. Neu im Kreis sind Peer Maßmann, Claus-Arne Mohr und Ulrike Ernst.
Inhaltliche Schwerpunkte neben der aktuellen Poltikarbeit wird es auch in Initiativen wie "Daheim statt Heim" geben. Eigenständige Lebensführung und Barrierefreiheit in allen uns betreffenden Angelegenheiten müssen die Standards werden. Auswirkungen durch die Föderalusmusreform müssen politisch intensiv begleitet werden.
Damit Politik für Menschen mit Behinderung nicht nur zu einem Kampf gegen Verschlechterungen wird, soll die Arbeit von Selbst Aktiv auch weiterhin nicht auf die SPD beschränkt sein. "Mit Erhard Hentschel als Kontaktmann zu anderen Gruppen wollen wir verdeutlichen, dass wir uns nicht nur in der SPD engagieren. Die Zusammenarbeit mit dem Blindenverband im Kampf gegen die Abschaffung des Blindengeldes und im Bündnis für ein ehrliches Gleichstellungsgesetz in Niedersachsen hat die Wichtigkeit der parteiübergreifenden Arbeit schon mehrfach gezeigt", so Gerwin Matysiak, neugewählter stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK). Aus dem alten Sprecherkreis werden weiterhin Elke Maßmann aus Pattensen und Hannelore Kükemück aus Bad Gandersheim dem neugewähltem Kreis angehören. omp