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kobinet-nachrichten
16.09.2007 - 17:52
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Taipeh (kobinet) Die Berliner Speerwerferin Claudia Biene erkämpfte heute bei den Weltsportspielen in Taipeh eine Goldmedaille mit neuem Weltrekord. Mit dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze untermauerten die deutschen Leichtathleten an diesem Tag ihren ersten Rang in der Wertung der Nationen (12 Gold, 10 Silber, 6 Bronze).
Die Speerwerferin vom PSC Berlin litt bei Temperaturen um die 35 Grad Celsius unter starken Kreislaufproblemen und übertraf in einer kämpferischen Leistung ihren erst vor wenigen Wochen aufgestellten Weltrekord (kobinet 30.8.07). Mit einer Weite von 31,21 Meter und einer Punktzahl von 629 lag sie in der kombinierten Startklasse 40/46 knapp vor der Silbermedaillengewinnerin Andrea Hegen (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 38,50 Metern (619 Punkte) und Victoria Silk aus Großbritannien mit 16,40 Meter und 476 Punkten.
In seiner einzigen Wettkampfdisziplin konnte sich Wojtek Czyz (1. FC Kaiserslautern) ganz auf das Unternehmen Sieg konzentrieren. Im Weitsprung der Startklasse F 42 gewann der mehrfache Paralympicssieger mit 5,88 Meter Gold vor dem Leverkusener Heinrich Popow (5,30 Meter) und dem Inder Pal Anand (3,74 Meter).
Ebenfalls die Goldmedaille gewann an diesem Tag Jörg Frischmann im Kugelstoßen der Startklasse F 44/46. "Auf diesen Sieg habe ich einige Jahre gewartet", sagte der Leverkusener nach seinem Wettkampf erleichtert. WM-Gold war bisher die einzige Medaille, die er noch nicht gewonnen hatte. Doch bereits während des Wettkampfes zeigte Frischmann seine Ambitionen auf den Sieg und übertraf bereits im vierten Versuch die 15-Meter-Marke. Mit seiner Siegweite von 15,05 Meter lag er knapp vor den beiden Griechen Georgio Pappas (14,90 Meter) und Miltiadis Kiriakidis 14,28 Meter. sch
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