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22.09.2007 - 00:31

Bundestagsfahrt für behinderte Menschen.

Kassel (kobinet) Zu einer Vorbesprechung für eine Fahrt im Rahmen des Besuchsprogramm des Deutschen Bundestages traf sich am Donnerstag die Kasseler People First Gruppe mit Michaela Prinz, der Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch von den Grünen, die die Besuchsfahrt für behinderte Menschen initiiert hat.

Michaela Prinz informierte im Namen von Nicole Maisch, die wegen einer Sitzung des Deutschen Bundestages an der ursprünglich geplanten Teilnahme des Treffens verhindert war, dass Abgeordnete des Deutschen Bundestages zweimal im Jahr eine Besuchergruppe in der Regel für drei Tage nach Berlin einladen können. "Die Kasseler Abgeordnete Nicole Maisch, die seit einigen Monaten für Matthias Berninger in den Deutschen Bundestag nachgerückt ist, möchte speziell auch behinderte Menschen zu einer Fahrt im Rahmen des Besuchsprogramms einladen", erklärte Michaela Prinz. Ende November wird die dreitägige Fahrt stattfinden und eine Reihe von VertreterInnen der Kasseler People First Gruppe haben das Glück, daran teilnehmen zu können.

"Ich finde das prima, dass Nicole Maisch diese Fahrt auch für behinderte Menschen anbietet. Denn oft findet so etwas statt, ohne dass wir behinderte Menschen etwas davon wissen oder Barrieren uns davon abhalten", erklärte Petra Groß von der People First Gruppe aus Kassel. Die Zusammenarbeit mit der Bundestagsabgeordneten hat bereits Tradition, denn als diese im letzten Jahr noch Kasseler Stadtverordnete war hatte diese bereits einen Antrag für eine leichte Sprache der Stadtverwaltung gemeinsam mit VertreterInnen von People First entwickelt. "Das hat damals richtig gut geklappt", erinnert sich Petra Groß. Beim Vortreffen wurden die Voraussetzungen für die Fahrt erklärt und was alles zu berücksichtigen ist. "Ich freue mich schon sehr darauf und bin schon gespannt, wie das alles im Bundestag läuft", erklärte Petra Groß. omp
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Luis Zubizarreta schrieb am 22.09.2007, 14:47

WEIT WEG von BETROFFENEN

Lobenswert die Initiative von Nicole Maisch.Verwerflich ,dass der Petitionsauschuss des Bundestages am 1.02.2007 beschlossen hat,nichts gegen die Bezeichnung GEISTIGBEHINDERT zu unternehmen.Nur die GRÜNEN stimmten dagegen.Die Begründung ist eine Beleidigung für PEOPLE FIRST:"weil dem Begriff der geistigen Behinderung von Seite Betroffener nicht ein diskriminierender Gehalt zugeschrieben wird"(PET3-16-11-217-004176)Traurig und unverschämt wie weit "unsere" Politiker von Mitmenschen mit Behinderung sind!Jetzt ist eine gute Gelegenheit Eure Anliegen offen zu vertreten.Ich wünsche PEOPLE FIRST und Niccole Maisch viel Erfolg!

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