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kobinet-nachrichten 27.09.2007 - 10:00
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Persönliches Budget auch in Österreich?

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Wien (kobinet) In der Gesprächsreiche "Zeit für Konfrontation" sprach der österreichische Bundesminister Dr. Erwin Buchinger im Zentrum für Kompetenzen auch über die Möglichkeit, in Österreich ebenfalls ein persönliches Budget einzuführen.

Nach dem Motto "Gemeinsam gestalten statt Sozialfälle verwalten" ist das "Persönliche Budget" eine Möglichkeit, Behindertenpolitik völlig neu zu entwickeln. Das Prinzip dabei ist die Abkehr von der Versorgung durch Institutionen hin zu einer selbstbestimmten Gestaltung, indem die Finanzströme von den Institutionen weg hin zu den behinderten Menschen selbst geleitet werden. Die behinderte Person entscheidet dann selbst, bei wem sie die notwendige Leistung einkauft, heißt es in einem Bericht über die Veranstaltung des Zentrums für Kompetenzen Wien. "Bundesminister Dr. Erwin Buchinger ist dieses Thema nicht neu. Er betonte, dass er mit seinem deutschen Kollegen Franz Müntefering (Minister für Arbeit und Soziales), der das 'Persönliche Budget' nach einer Modellphase ab 2008 flächendeckend in Deutschland einführt, schon einige Gespräche dazu geführt hat. Buchinger wies jedoch - wie des öfteren an diesem Abend - darauf hin, dass es in Österreich bei der Behindertenpolitik eine Kompetenzaufteilung zwischen dem Bund und den Ländern gebe. Deshalb sei es für ihn schwierig und langwierig, für ganz Österreich Lösungen zu finden", heißt es in dem Bericht.

"Für mich sind Visionen wichtig und ich scheue nicht, auch politische Themen anzugehen, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen! Das Persönliche Budget, ist ein reizvoller Gedanke", erklärte Dr. Erwin Buchinger. omp
 

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