
Hollenbach/Berlin (kobinet) Kurz vor Beendigung der Kampagne "Ich muss ins Krankenhaus... und nun?" hat das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) die Dokumentation auf seiner Internetseite veröffentlicht siehe auch kobinet-Meldung vom 13. September.
"Zurzeit ist hier die Hölle los", berichtet Elke Bartz, Vorsitzende des ForseA. Ein Auswärtstermin jage den anderen, vor allem zum Persönlichen Budget. "Deshalb konnten wir die Kampagnen-Dokumentation erst jetzt ins Internet stellen. Dort kann sie als PDF-Datei kostenlos herunter geladen werden". Außerdem könne sie auch als Papierversion bei ForseA per E-Mail (info@forsea.de) bestellt werden.
Jetzt hofft Bartz, dass viele, die mit dem Thema konfrontiert werden, die Dokumentation lesen und selbst aktiv werden. "Die von der Aktion Mensch geförderte Kampagne endet zwar am 30. September, also übermorgen", so Bartz. "Aber damit ist das Ziel, Assistenz und andere Hilfe mit ins Krankenhaus nehmen zu dürfen und diese auch weiter finanziert zu bekommen, noch längst nicht erreicht".
Nun müssten sich alle, die das Thema angeht, gegenüber dem Gesetzgeber dafür einsetzen, dass entsprechende Regelungen in die Sozialgesetzbücher aufgenommen würden. "Wir haben schon einige sehr positive Rückmeldungen bekommen und haben deshalb große Hoffnungen, dass behinderte Menschen in absehbarer Zeit ohne Angst unterversorgt zu sein, ins Krankenhaus gehen können", sagt Bartz. omp