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10.11.2007 - 06:55

Protestveranstaltung in Potsdam.

Potsdam (kobinet) In Potsdam weigern sich Busfahrer des öffentlichen Nahverkehrs, mehr als einen Rollstuhlfahrer in ihrem Bus zu befördern. Die Leitung des Potsdamer Nahverkehrs "VIP" beruft sich dabei auf eine EU-Richtlinie und die Straßenverkehrszulassungsordnung. (über die selbe Problematik berichteten die kobinet-nachrichten am 05.11.2007 und am 06.11.2007 aus Hamburg.)

Die Auszubildenden des Potsdamer Berufsbildungswerkes "Oberlinhaus" wollen gegen diese Praxis am 14. November 2007 ab 16:30 Uhr protestieren. Deren Sprecherin Jennifer Kurze hofft, dass sich viele Menschen diesem Protest an der Haltestelle "In der Aue" anschließen: "Durch Mobilitätseinschränkungen von Seite der öffentlichen Verkehrsmittel werden Rollstuhlfahrer von sozialem Leben, öffentlichen Veranstaltungen, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmtem Leben ausgeschlossen. Wir protestieren für das Recht des Rollstuhlfahrers, ebenso wie ein nichtbehinderter Mensch behandelt und transportiert zu werden, ohne von der Gesetzesformulierung als 'Ladung' bezeichnet zu werden."

Mit den Worten "Wer kann, muss kommen. Bitte etwas mitbringen, was Krach macht." fordert sie zu einer möglichst zahlreichen und eindrucksvollen Teilnahme auf. gba
 

 
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