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16.11.2007 - 08:49

Rollis auf Wiens Donauturm.

Berlin (kobinet) Der Bochumer Rollstuhlfahrer Arnd Hellinger wollte heute nach Berlin fahren, um dort auch den Fernsehturm zu besuchen und von oben den Blick auf die Stadt zu genießen. "Sicherheitsgründe" des Turmbetreibers sollen dies verhindern. Auf den Wiener Donauturm können Rollis unter bestimmten Auflagen seit vielen Jahren hochfahren.

Ob der Lokführerstreik Hellingers Reisepläne durcheinander brachte, ist nicht bekannt. Doch bleibt es bei seiner Absicht, den Betreiber des Berliner Fernsehturms für einen Zugang von Besuchern im Rollstuhl zu bewegen (kobinet 9.11.07).

Aus Wien erhielt kobinet den Hinweis, dass auf dem Donauturm natürlich auch Gäste im Rollstuhl willkommen sind. Auf der Webseite sind zum Schutz aller Besucher im Brand- und Katastrophenfall sind "Wichtige Informationen für Rollstuhlfahrer und Benutzer von Kinderwägen" zu lesen. In den Schnellaufzügen darf pro Kabine nur ein Rollstuhlfahrer bis zur Aussichtsterasse befördert werden. Es dürfen maximal drei Rollstuhlfahrer gleichzeitig in der inneren und äußeren Aussichtsterasse des Turm anwesend sein. sch


 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Dorothea Moesch schrieb am 18.11.2007, 20:05

Rollis oder RollstuhlfahrerInnen?

Ich finde es schwer erträglich, dass in einem "Behinderten"-Informationsdienst salopp von "Rollis" geschrieben wird, die irgendwo hin können. Vergleichbar dumm und reduzierend wäre es, davon zu reden, "Schuhe" hätten irgendwohin Zutritt, wenn FußgängerInnen gemeint sind.

Der rollstuhlfahrende Mensch ist NICHT sein Fortbewegungsmittel. Es sind immer noch PERSONEN, die im "Rolli" fahren - "Rollis" alleine hätten von schönen Aussichten nicht viel.

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