
Potsdam (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband Land Brandenburg (ABB e.V) will auch im kommenden Jahr wieder einen "Betonkopf" an einen Verursacher von Ausgrenzungen behinderter Menschen verleihen. Jetzt können Vorschläge gemacht werden. Der Betonkopf 2008 wird am 5. Mai im Rahmen eines Diskussionsforums anlässlich des ABB-Aktionstages mit anschließender Pressekonferenz verliehen.
Der erste Betonkopf wurde 2004 verliehen. "Obwohl sich die Freude über die Auszeichnung bei den Preisträgern bisher immer in Grenzen hielt, erzielte der Betonkopf die gewünschte Wirkung. Allein eine öffentliche Betonkopfnominierung zwingt die Nominierten zu einem Überdenken ihres bisherigen Verhaltens", schreibt Peter Redel vom ABB. Jetzt können wieder Verursacher von Diskriminierungen, Missstände und Benachteiligungen benannt werden.
Der ABB fragt:
- Wo oder durch wen fühlen Sie sich wegen Ihrer Behinderung am meisten benachteiligt?
- Welche negativen Erfahrungen haben Sie im Umgang mit Behörden, Unternehmen, Vermietern etc. gemacht?
-Welches Gebäude oder welche baulichen oder Mobilitätsbarrieren sind in Ihrer Umgebung das größte Ärgernis für behinderte Menschen?
Der Vorschlag kann schriftlich an ABB e.V., Hegelallee 8, Haus 2, 14467 Potsdam, telefonisch unter 0331/2803810 oder per E-Mail info@abbev.de eingebracht werden. Handelt es sich um Ausgrenzungen durch Barrieren bei öffentlichen Gebäuden, Anlagen oder beim ÖPNV, bittet der ABB um ein entsprechendes Foto. elba
Gerd Frank schrieb am 02.12.2007, 09:17
Aus dem Magermagazin
Hier mal der link: www.managermagazin.de/koepfe/unternehmerarchiv/0,2828,341265,00.html
als ich den Bericht gelesen habe ich fast vor wut gekocht.
Fazit: Wenn diese Herrschaften sich weiter so verhalten ist ein massiver Boykott ratsam. Jetzt werden Mitarbeiter der Firma aufschreien und laut um Holfe schreien.
Eines sollte jedem klar sein. (Mit)Schuld haben nicht die Betroffenen sondern allein die Fa Mäurer/ Wirtz. Dabei ist doch so einfach Ihr Verhalten zu ändern.
Den Opfern zu helfen. Solche Fa müssen endlich merken das behinderte Menschen nicht der Dreck der Gesellschaft sind, die man ungestraft nicht ernst nehmen darf.
Ps : Die Zeit ist mehr als reif, dass behinderte Menschen sich wehren und auf die Straße gehen
Wir sind (auch) das Volk.
Cordula Müller schrieb am 01.12.2007, 13:46
Hallo, vielleicht kennt Ihr mich ja mit meinen Geschichten. Ich bin die Mama von Tom Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, ach oder doch körperbehindert? Jedes Jahr ein neuer Förderschwerpunkt vom Schulamt Siegburg.Und wir müssen dankbar sein, weil dann dieses Jahr die sonderpädagogischen Förderstunden mehr !!! sind für unseren Sohn. Also vor 2 Jahren sollten wir noch umziehen!!, um in den Genuss von Gemeinsamen Unterricht zu kommen. Dieses Jahr braucht Siegburg schon Monate!!! um zu entscheiden, für wie viele Stunden es die Schulbegleitung bezahlt. Dumm nur, dass es ein neues Gesetz gibt, siehe Xenia. Ja in Siegburg heisst es, sie müssen sich erst die Beweise suchen, um die Mehrstunden dann evtl. doch zu bezahlen. Gelten in Siegburg andere Gesetze? Ach in Siegburg sollten übrigens Zwillinge (unsere) auch schulisch immer getrennt werden!!! Grosse Anmerkung von einem der Schulräte. In Siegburg hält sich auch die Grundschule beim Verfahren zur Feststellung des Förderbedarfs raus!!!, weil wir als Eltern schon mal für Unruhe sorgen.Dumm nur, dass auf dem Gutachten die Unterschrift nicht fehlen darf. Gut auch, dass es Fahrdienste zur Förderschule gibt, und wir selber die Fahrt zur GU Schule zahlen müssen, weil es bei uns direkt gar keinen GU gibt. Ach laut einem Schulrat wird man in bestimmten Schulen nicht hospitieren dürfen, weil in den Klassen Stühle geworfen werden.Ach und man muss auch überlegen, was man seinem Sohn sagt, wenn der GU nicht machbar ist , und man dann wechseln muss zur tollen Förderschule. Vor 2 Jahren hätten wir die bestausgestatteste Schule für Tom haben Können. Sind wir denn blöd, dass wir auf den GU bestehen?? Wer da einen Betonkopf- besser Mauer übrig hat--hier in Siegburg findet sich sicher jemand, der sich freut. integration@thpcolo.de
Gerd Frank schrieb am 27.11.2007, 18:51
Kleine Betonköpfe, aber Sebastian Wirtz hat sich einen großen verdient, oder ? Seine Äußerunge und Ansichten sind durch rein garnichts zu übertreffen. Ein derartiges menschverachtendes Verhalten muß einfach belohnt werden. Man sollte bedenken dieser Mann verhöhnt in meinen Augen die Opfer, allein schon deshalb hat er sich diesen (super) Preis verdient (!!!!!)
Luis Zubizarreta schrieb am 27.11.2007, 13:12
Herr Wirtz und die Firma Grünentahl sollten den ersten Preis erhalten.Leider gibt es noch mehr grosse Betonköpfe .Es gibt auch kleinere Betonköpfe,die aber sehr hart sind.Ich denke hier an den Leiter und Vorstand der LEBENSHIlFE ,die wie unbewegliche kleine Betonköpfe Mitmenschen weiterhin als GEISTIGBEHINDERTE diskriminieren,obwohl sie selbst in dem Wegweiser schreiben,dass "Geistige Behinderung kein Wort für die Zukunft ist"
Wann fängt für die LEBENSHIlFE die Zukunft an?
Luis zubizarreta,Schulleiter a.D.
Stefan Kleekamm schrieb am 27.11.2007, 08:53
Ea wäre ganz wichtiig und hilfreich für die Conterganopfer diesen besonderen Preis der Firma Grünenthal
zu überreichen.
Bin selber betroffen.
Gruß Kleekamm
Dr. Martin Theben schrieb am 26.11.2007, 17:11
....wegen seiner diskriminierenden, im übrigen europarechtswidrigen, Beförderungspraxis!
Dr.Martin Theben
Rechtsanwalt
A. H. schrieb am 26.11.2007, 15:37
Hallo liebe LeserInnen,
können nicht mehrere " Betonköpfe " vergeben werden ?
einer davon könnte dann Herr Dr. Hans Jörg Schmeisser aus Bad Wildungen und die Vermiterin von Usedom Frau ???
siehe dazu Bericht " NIE WIEDER USEDOM " Meldung vom26. Juli 2007.
Gruß A.H.
A. Heinker schrieb am 26.11.2007, 12:54
Hallo,
ich schließe mich dem Vorschlag von Gerd Frank an. Geografisch betrachtet, wäre der Betonkopf wegen Contergan dann der Betonkopf im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Für das Land Brandenburg:
Der Betonkopf geht an die DB AG, da sie, einem Zeitungsbeitrag zufolge, Männer der Freiwilligen Feuerwehr aus Elsterwerda, die 1997 beim Großbrand auf dem Bahnhof (verursacht durch einen Mitarbeiter der DB AG) nur widerwillig wegen bei Löschvorgängen erlittenen lebenslangen Schädigungen, nur widerwillig mit einem sehr niedrigen Entschädigungsgeld abgespeist habe. Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Elsterwerde war bei den Brandlöschungen ums Leben gekommen. Hoffentlich wird die Witwe und werden - so vorhanden - die minderjährigen Kinder durch die DB AG finanziell und materiiell auf Dauer entschädigt! Siehe zum Großbrand auf dem Bahnhof Elsterwerda unter anderem auch unter www.www.bestpractice-feuerwehr.de/ereignisse/brande/elsterwerda-kesselzugexplosion-im-bahnhof
A. Heinker
Gerd Frank schrieb am 26.11.2007, 12:24
Geschäftsführer der Fa Wirtz Mäurer (Grünenthal) Ich bin der Ansicht dieser Mann hat sich diesen Preis verdient, so wie er mit den Betroffenen umgeht muß einfach mit diesem Preis gewürdigt werden.