
Ettlingen (kobinet) Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen steht in diesem Jahr unter dem Motto "Würdevolle Arbeit für Menschen mit Behinderungen." Dieses Thema ist und bleibt ein Dauerbrenner - auch für das Magazin "Der Rehatreff", dessen aktuelle Ausgabe pünktlich zum 3. Dezember erscheint.
In diesem Heft greift das Magazin wieder einige sozialpolitische Themen auf. Unter anderem wird über den unlängst einberufenen Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Was behindert Arbeit?" berichtet. Auch in Deutschland ist die Beschäftigung behinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt eher die Ausnahme, wie Stefan Göthling von Mensch zuerst erfahren hat. Er ist einer der wenigen, denen es gelungen ist, den Weg aus der Werkstatt hinein in den ersten Arbeitsmarkt erfolgreich zu meistern.
Wenn es um das Thema Arbeit für Menschen mit Behinderungen geht, sind Integrationsbetriebe in aller Munde. "Der Rehatreff" hat sich deshalb umgesehen. Im Deutzer MehrGenerationenHaus soll ein modernes Integrationsbistro entstehen, in dem Menschen mit Behinderungen und Langzeitarbeitslose auf Augenhöhe zusammenarbeiten werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das Persönliche Budget, auf dessen Beantragung es ab dem 1.1.2008 einen Rechtsanspruch gibt. Doch bisher gibt es nur wenige Budgetnehmer, es mangelt oft an guten Informationen, viele haben Angst vor Einsparungen und Überforderungen. "Der Rehatreff" möchte deshalb seinen Leserinnen und Lesern brauchbare Fakten in die Hand geben. sch
Dorothea Moesch schrieb am 30.11.2007, 13:01
wenn sie mit sogenannten "Behinderten" "auf Augenhöhe"- sprich: auf eine Stufe - gesetzt werden.
Was so zu hören/lesen ist, grenzen sich viele Langzeit-AL-Initativen doch sehr von sogenannten "Behinderten" ab, sobald zweitere nicht demütig als Hilfsempfängerlein untertänigst um ihnen zustehende "SONDERleistungen" nachfragen.