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kobinet-nachrichten 04.12.2007 - 09:35
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Treffen der Landesbehindertenbeauftragten in Kiel

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Kiel (kobinet) Heute und Morgen treffen sich die Behindertenbeauftragten der einzelnen Bundesländer und des Bundes in Kiel zu ihrem mittlerweile 34. Treffen. Bei dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) koordinierten Treffen ist zum ersten Mal auch der zukünftige Behindertenbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, dabei, der im Januar dieses Amt offiziell antreten wird.

Auf der Tagesordnung der Behindertenbeauftragten steht neben der UN-Konvention u.a. die Initiativen für eine inklusive Bildung am Beispiel von Schleswig-Holstein, sowie die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums für behinderte Studierende mit einem höheren Unterstützungsbedarf. Zudem wird es um die Beschränkung der Rollstuhlplätze in Bussen gehen. elba
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Cordula Müller schrieb am 05.12.2007, 17:08

Es ist nicht zu fassen

Hallo, es ist kaum zu glauben! Unser Sohn durfte ,obwohl abgelehnt von der Schule, in den GU auf Probe. Alle Versuche die Schule dazu zu bewegen ,mit uns vernünftig darüber zu diskuteieren,welche Bedingungen besser geschaffen werden könnten, schlugen fehl.Was finde ich heute in der Mappe unseres Sohnes? Die Berichte von Barbara Sommer und Herrn Günter Winands, MSW, Staatssekretär aus Schule NRW 11/07.Thema der Berichte -warum wir Förderschulen brauchen. Ein Hinweis darauf wahrscheinlich, dass man uns demnächst mitteilt, dass die Sonderschule der beste Förderort für unseren Sohn ist. Wie soll ich denn noch klarmachen, dass es uns nur darum geht, dass unser Sohn gerne in die Schule geht.Ob er mal bis 100 rechnen kann, weil er in die Sonderschule geht oder nur bis 10, weil er in der Regelschule bleibt. Macht das für sein Leben einen Unterschied.?Uns wurde schon vom Schulrat gesagt, dass unser Sohn auch nach 10 jähriger Schulförderung auf Dauer Hilfe haben muss. Die diagnostizierte Entwicklungsverzögerung ist nicht zwingend auch ein Grund, um nie!!!! sein Leben selbständig führen zu können, oder??? integration@thpcolo.de

Cordula Müller schrieb am 04.12.2007, 11:03

Regierung soll endlich handeln

Auf was wollen die Politiker noch warten? Die UN Konvention wurde doch bestimmt nicht ohne Nachdenken unterzeichnet, oder doch? Müssen erst alle bekannten Verbände und Organisationen Unterschriften sammeln, damit die Rechte von Menschen mit Schwierigkeiten in welcher Form auch immer erfüllt werden. Wie lange müssen wir uns noch von Schulräten und Schulen anhören, welcher Förderort der Beste für unsere Kinder ist? Wie lange werden wir noch entmündigt bei der Wahl der Schule für unsere Kinder? Es ist schon schlimm, dass es oft ,wie bei uns in Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis) kein ! einziges Angebot gibt, von integrativen Sport oder Turngruppen. Unsere jetzige Psychomotorikgruppe geht kaputt, weil Bornheim mit dem Bonner Verein kein Abkommen über zu zahlende Kommunenbeiträge hat. Die Eltern können sich die teuren Beiträge nicht mehr leisten. Wann werden endlich die Politiker gefördert, damit sie endlich einsehen, dass diese Machtausübung der Schulbehörden ein Ende haben muss? integration@thpcolo.de

Uwe Heineker schrieb am 04.12.2007, 09:40

Dieses Treffen sollte Anstoß geben ...

... die Schullandesgesetze auf diskriminierende Inhalte zu überprüfen und in Richtung des Rechtsanspruches auf inklusive Beschulung von Menschen mit Behinderungen anzupassen - es ist nun wirklich an der Zeit, endlich diesbezüglich zu handeln!

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