Berlin (kobinet) Gerade erschienen ist das Jahrbuch 2008 des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV). Es enthält unter Anderem 23 Beiträge von blinden und sehbehinderten Menschen.
So soll es ungewöhnliche Blickwinkel aus dem Leben der Betroffenen darstellen. Der Titel eines Beitrages heißt beispielsweise "Straßen mit Geruch und Klang". Darin beschreiben blinde und sehbehinderte Kinder ihre direkte Umgebung. Eine Journalistin hingegen schildert die Phasen ihres Sehverlusts. Ferner wird dargestellt wie ein gelernter Bürstenmacher zum Richter und Ehrenmitglied der Weltblindenunion wurde.
Ein Grußwort des Schauspielers Mario Adorf, in dem er sehr persönlich seinen Zugang zum Thema Blindheit schildert, zählen wie ein Serviceteil mit zahlreichen Adressen von Organisationen und Einrichtungen, bei denen blinde und sehbehinderte Menschen Rat und Hilfe finden, ebenfalls zum Inhalt.
Das 96 Seiten umfassende Jahrbuch hat ein Format von 16 mal 23 Zentimetern und ist zum Preis von 1,80 Euro (plus gegebenenfalls Versandkosten) bei allen Beratungsstellen der DBSV-Landesvereine, sowie unter der bundesweiten Rufnummer 01805 666 456 (zu 14 Cent je Minute) erhältlich. elba
cordula Müller schrieb am 02.12.2007, 10:50
Hallo, ich wüsste gerne einmal, wie die Möglichkeiten für blinde Kinder sind, in die Regelschule gehen zu dürfen? Ich frage einfach interessehalber, ob es in der Praxis funktioniert? Für unseren Sohn mit Förerschwerpunkt geistige Entwicklung gibt es ja kaum die richtigen Rahmenbedingungen. Aber laut seinem Zwillingsbruder wäre es doch möglich,ein Kind in der Klasse zu haben, das nicht sehen kann ,man könne es ja führen.Ich habe dann gesagt,wie soll denn das blinde Kind von der tafel ablesen. Ich bekam zur Antwort, es gäbe ja Blindenschrift. Offensichtlich sehen Kinder wirklich garnicht die Probleme, die von den Politikern erst geschaffen werden. integration@thpcolo.de