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07.12.2007 - 10:35

Nicht ins Dunkel - Pop-Sänger unterstützt Kampagne in Österreich.

Wien (kobinet) Pop-Sänger Pepo Meia unterstützt die vom Nationalratsabgeordneten Franz-Joseph Huainigg initiierte überparteiliche Medienkampagne, die sich gegen die weihnachtliche Mitleidsaktion des Österreichischen Rundfunks (ORF) wendet. Im Interview mit BIZEPS-INFO berichtet der Rollstuhlfahrer, warum er das Lied "Nicht ins Dunkel" schon Ende der 80er Jahre komponiert hat.

Gerade zur "Licht ins Dunkel-Zeit" sei man als Rollstuhlfahrer durch diese ORF-Aktion im Blickpunkt der Öffentlichkeit, so der Sänger. "Wobei Anpöbelungen - manche Menschen glauben, dass wir als Betroffene, Direktzahlungen von den Spenden erhalten - an der Tagesordnung sind. Wir wollen mit dem Lied die Integration behinderter Mitbürger in die Gesellschaft einfordern." sch

Hier geht's zum Lied auf der Webseite von Pepo Meia in einer Fassung aus dem Jahr 2003


 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Gerd Frank schrieb am 08.12.2007, 12:17

Erinnerung !!!

Ich denke da bei den Rechtfertigungen des Verein Licht ins Dunkel zwangsläufig an die ehemalige Aktion Sorgenkind, heute Aktion Mensch. Dies war ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es einigen Befürwortern des ehemaligen Namen zu verabschieden sehr schwergefalllen gefallen sein düfte. Damals wurde darauf gebaut behinderte Menschen brauchen unser Mitleid. Als behinderter Mensch hatte man immer das Gefühl nutzlos zu sein. Viele Menschen haben geglaubt behinderte Menschen können nichts. Früher habe ich mich immer über diese Sendungen der Aktion Sorgenkind geärgert. Es wurde immer wieder davon berichtet was behinderte Menschen doch für arme Menschen sind. Heute genau das Gegenteil die Berichte sind besser, zeigen das behinderte Menschen sehr viel mehr können als Ihnen zugetraut wird Selbst ich bin manchmal erstaunt welche Sie Leistungen vollbringen. Also was spricht nun dagegen den Namen "Licht ins Dunkel" zu ändern. Ich denke da z. B. L durch ein N zu ersetzen. Ich finde eine solche Umbenennung kann dazu beitragen das Menschen nicht bedauernswerte Lebewesen sind, sondern Lebewesen die gücklich, fröhlich sind, wobei ihre Behinderung nur eine ungeordnete Rolle spielt. Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden auch wenn es schwerfällt.

Gerd Frank schrieb am 08.12.2007, 07:58

tolles Lied

"Nicht ins Dunkel " Das Lied finde ich rüttelt wach, das behinderte Menschen kein Mitleid und brauchen schon garnicht Fürsorge Sie brauchen viel mehr Anerkennung, dass Sie so akzeptiert werden wie sie sind. Das Lied sollte den Medien bekannter gemacht werden. Gibt es da schon ein CD (?), wenn nicht dann aber schnell eine machen.

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