Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
02.01.2008 - 00:22

Projekt zur Sturzprävention stößt auf großes Interesse.

Lüneburg (kobinet) Die AOK-Niedersachsen hat gemeinsam mit dem Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) Verantwortlichen aus Pflegeheimen ihr landesweites Projekt "Sturzprävention in vollstationären Pflegeeinrichtungen" vorgestellt.

Entscheidender Ansatzpunkt des Programms sind praktische Maßnahmen zur Sturzprävention von Heimbewohnern. Insbesondere die Schulung des Pflegepersonals zur Durchführung von Kraft- und Balancetraining bei den Bewohnern steht im Fokus der kostenlosen Schulungen der AOK. Durch das Projekt sollen Stürze und Folgeverletzungen von Pflegebedürftigen ver-mindert und ihre Mobilität erhalten bzw. gefördert werden.

"Stürze und ihre Folgen stellen eine große Gesundheitsgefährdung für Pflegebedürftige dar", so Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB. "Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für die verbesserte Versorgung von Heimbewohnern und stößt bei stationären Einrichtungen auf großes Interesse. Wir hoffen, dass das Konzept bundesweit Schule macht."
"Die praktische Umsetzung sturzpräventiver Maßnahmen ist für alle Pflegeeinrichtungen ein wichtiger Schritt zu einer verbesserten Pflegequalität", betonte Thorsten Ahrens, Mitinitiator der Veranstaltung und Mitglied des VDAB. Durch zielgerichtete Maßnahmen könne die Mobilität sturzgefährdeter Menschen wesentlich verbessert und ihre Lebensqualität erhöht werden.

Nach Angaben der AOK Niedersachsen erleidet mehr als jeder zweite Heimbewohner gegenwärtig einen Sturz im Jahr. Bis zu fünf Prozent dieser Stürze führen zu einer Fraktur. In Deutschland werden ca. 50.000 Heimbewohner in einem Jahr an Frakturen behandelt. Schon einfache Maßnahmen können Stürze verhindern, wie etwa die Beseitigung von Stolperfallen, die richtigen Geh-Hilfen oder einfache körperliche Übungen wie Kniebeugen oder Training mit leichten Hanteln.

Im Januar sind Informationsveranstaltungen zum Projekt in Niedersachsen geplant. Nähere Informationen gibt es bei der VDAB-Geschäftsstelle Hannover, Tel.: 0511 / 28 86 98 71. elba
 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Siegfried Schmid schrieb am 03.01.2008, 16:25

Bauvorschriften einhalten

Jährlich sterben durch Sturz an der Treppe über 1000 Menschen, es verletzen sich - und nicht nur im Alten- oder Pflegeheim - 160.000 Menschen durch den Sturz, dass diese eine Oberschenkelhals-Fraktur erleiden - und hiermit oftmals der Beginn der Pflegebedürftigkeit. Dabei wären Stürze zu vermeiden - neben persönlichem Training, laufen, gehen und sich bewegen sind aber auch die baulichen Voraussetzungen einzuhalten. Vor allem Treppen und Flure müssen rutschsichere Beläge haben, und an Treppen soll beidseitig ein durchgehender griffsicherer Handlauf vorhanden sein. Im Alten - oder Pflegeheim ist er schon lange vorgeschrieben, aber auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden muss inzwischen ein beidseitiger Handlauf an der Treppe sein. Und wenn man Stürze vermeiden will, dann natürlich die Hand am Handlauf.

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.