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23.01.2008 - 08:49

Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar.

Berlin (kobinet) Am 10. Februar 2008 findet auf Initiative des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. bereits zum dritten Mal der "Tag der Kinderhospizarbeit" statt.

Der "Tag der Kinderhospizarbeit" hat zum Ziel, die Inhalte der Kinderhospizarbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Menschen sollen motiviert werden, sich mit den erkrankten Kindern und ihren Familien zu solidarisieren. Trotz des ehrenamtlichen Engagements sind Kinderhospize weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe schließt sich dem Aufruf des Kinderhospizvereins an, grüne "Bänder der Hoffnung" an Autos, Bäume oder in Fenstern zu befestigen, als Zeichen der Verbundenheit mit den schwerkranken und sterbenden Kindern und ihren Familien. "Es liegt mir sehr am Herzen, dass die betroffenen Familien, so wie alle, die in der Kinderhospizarbeit engagiert sind spüren, dass wir uns mit ihnen solidarisieren. Ich werde auch ein grünes Band an meinem Auto haben", erklärte der Beauftragte seiner Fraktion für die Belange behinderter Menschen.

1990 schlossen sich am 10. Februar sechs Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zum Deutschen Kinderhospizverein e.V. zusammen. Der Verein bot erstmalig in Deutschland ein Forum, in dem sich Betroffene in ähnlicher Lebenslage gegenseitig austauschen und stärken konnten. Heute können in Kinderhospizen Familien von schwerstkranken und sterbenden Kindern fachliche Unterstützung, konkrete Hilfen und Entlastung in der Kinderpflege bekommen.

"Durch die Gesundheitsreform 2007 wurden die Rahmenbedingungen für Kinderhospize wesentlich verbessert. Mussten die Einrichtungen bislang einen Kostenanteil von zehn Prozent selbst tragen, beträgt der Anteil seit April 2007 nur noch fünf Prozent", betonte Hüppe. "Vor allem wurde mit der Reform erstmalig die spezialisierte Palliativversorgung im ambulanten Bereich in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Es ist nun überaus wichtig, die Richtlinien zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung schnell umzusetzen, damit die betroffenen Kinder und ihre Familien die Möglichkeit haben, in vertrauter Umgebung optimale Versorgung und Betreuung zu erhalten." sch
 

 
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