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25.01.2008 - 19:56

Turn- und Sportverein soll behinderten Jungen wieder aufnehmen.

Berlin (kobinet) Der Bundestagsabgeordnete Ilja Seifert von der Partei Die Linke hat heute in einem Brief den 1. Vorsitzenden des schwäbischen Turn- und Sportvereins Aichau gebeten, seine Entscheidung über den Ausschluss eines Jungen mit Down-Syndrom aus der Ringergruppe des TSV (kobinet 24.1.08) zu korrigieren.

"Da es im Sport nicht nur um das Training der Muskeln, sondern auch der Fairness geht, halte ich Ihre Entscheidung, den Jungen, der sich in der Gruppe offenbar wohl fühlte, auszuschließen, für kein gutes Signal und möchte Sie daher bitten, die Angelegenheit noch einmal zu überdenken. Sicherlich gibt es Möglichkeiten, dass sich Übungsleiter in Sachen Behinderungsfragen Kompetenzen aneignen. Sie werden feststellen, dass in der Regel keine Sonderbehandlung, sondern lediglich sensible Aufmerksamkeit gefordert ist, von der auch die nichtbehinderten Sportlerinnen und Sportler profitieren", schrieb Seifert an den Vereinsvorsitzenden Klaus Laske. Er hoffe, dessen Überlegung bestärken zu können, die Entscheidung doch noch zu korrigieren. sch
 

 
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