
Bonn (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft "Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung" führt am 13. und 14. März den 2. Nachsorgekongress unter dem Titel "Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung - Möglichkeit und Wirklichkeit 2008" im Bonner Forschungszentrum caesar durch.
Die Veranstaltung ein Forum schaffen, um "gemäß der Zielsetzung der Organisatoren unter Einbeziehung der politischen Möglichkeiten lösungsorientierte, praxisnahe Empfehlungen auszuarbeiten und auszusprechen".
Hintergrund ist, dass laut Veranstalter "für die ersten Wochen und Monaten nach einem Unfall für die 270.000 Menschen, die jährlich eine Schädelhirnverletzung unterschiedlichsten Schweregrades erleiden, ausreichende Behandlungskapazitäten für eine stationäre Rehabilitation mit hohen Qualitätsstandards zur Verfügung stünden".
Mit der Entlassung aus der stationären Rehabilitation sei für die Betroffenen und ihre Angehörigen der Weg in ein alltägliches und eigenständiges Leben nicht abgeschlossen. Wohnortnahe, ambulante Rehabilitation, das Lebensumfeld einbeziehende Therapieangebote sowie eine Nachsorge, die die Teilhabe am sozialen Leben und am Arbeitsleben nicht nur ermöglicht, sondern nachhaltig erhält, würden häufig fehlen. Die Umsetzung der im Sozialgesetzbuch IX gesetzlich verankerten Teilhabe, werde in der Praxis meist nicht befriedigend durchgeführt. elba
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