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27.02.2008 - 16:20

Pflegestützpunkte helfen nicht den Bedürftigen.

Berlin (kobinet) Ohne die Unabhängigkeit der Pflegestützpunkte können sie nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Ilja Seifert auch gleich begraben werden. Zur Einigung der Koalitionsfraktionen bei den Pflegestützpunkten erklärte heute der pflegepolitische Sprecher der Fraktion der Linken: "Mit der Lösung Pflegestützpunkte wird versucht, von den ungelösten Problemen Finanzierung, Umfang der Pflegeleistungen und Nachhaltigkeit abzulenken."

Ohne Neudefinition des Pflegebegriffs und ohne die Möglichkeit, Teilhabe und Assistenz zu Leistungselementen der Pflegeversicherung zu machen, seien Pflegestützpunkte wertlos. Sie könnten dann lediglich über die dürren Leistungen informieren, die schon jetzt vollkommen unzureichend für die Versorgung Pflegebedürftiger seien. "Die Einigung dient allein dem Koalitionsfrieden", so Seifert. "Menschen, die auf Pflege und Assistenz angewiesen sind, haben dabei das Nachsehen."

 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Gabriele Bender-Köter schrieb am 03.03.2008, 11:38

Pflegestützpunkte

Für mich ist die Schaffung der Pflegestützpunkte eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmne für Sozialarbeiter oder ähnliche Berufe, die ein Unmenge Geld kosten. Dieses Geld sollte man doch lieber für die Betroffenen ausgeben.

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