
Aachen/Berlin (kobinet) Das Pharmaunternehmen Grünenthal strebt eine gemeinsame Lösung mit der Bundesregierung und dem Bundesverband Contergan-Geschädigter an. Es ist bereit zu einem freiwilligen finanziellen Beitrag für Contergan-Betroffene. Das wurde heute Abend in einer in Aachen und Berlin aufgegebenen Pressemeldung mitgeteilt. "Grünenthal unterstützt die politische Initiative der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag, die Contergan-Renten zu verdoppeln, weil die Geschädigten als Erwachsene mehr Hilfe und medizinische Versorgung brauchen, als mit den derzeitigen Renten darstellbar ist", heißt es darin.
Die Grünenthal GmbH und die sie tragenden Gesellschafter berieten derzeit Konzepte, mit welchen freiwilligen Beiträgen den Geschädigten zusätzlich geholfen werden könne. "Dazu stehen sie im vertrauensvollen Dialog mit den zuständigen Ressorts der Bundesregierung - dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - wie auch mit dem Bundesverband Contergan-Geschädigter e.V. als bisherigen und auch weiterhin legitimierten Gesprächspartner von der Bundesregierung und von Grünenthal." sch