
Bremen (kobinet) Das "Bremer Netzwerk behinderter Frauen" hat sich als ein offener Zusammenschluss von Frauen und Lesben mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen gegründet. Es arbeitet ehrenamtlich und unabhängig von einem Träger.
"Auf der sozial-/bildungs- und gesundheitspolitischen sowie auf der kulturellen Ebene werden behinderte Frauen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen, ihren Problemen und Wünschen, aber auch mit ihren Fähigkeiten, oftmals nicht wahrgenommen", heißt es in der ersten Pressemitteilung der Bremerinnen. "Die Beseitigung von Benachteiligungen und Diskriminierungen behinderter Frauen ist uns somit ein besonderes Anliegen. In diesem Zusammenhang ist uns nicht nur die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, Gesundheitszentren / Arztpraxen und kulturellen Einrichtungen, sondern insbesondere auch die Barrierefreiheit in den Köpfen wichtig."
Die gemeinsamen Erfahrungen und Stärken sollen genutzt werden, um die Lebenssituation von Frauen und Lesben mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen im Lande Bremen zu verbessern. Das Netzwerk will daher eine Anlaufstelle und ein Ort für gemeinsame Diskussionen und Projekte sowie ein Sprachrohr für die Interessen behinderter Frauen in Bremen sein. sch
Sprecherinnen des Netzwerkes sind Ria Burghardt, Monika Kräuter und Monika Strahl (Kontakt: m.strahl@t-online.de). Das nächste Netzwerktreffen findet statt am 27. März um 19.00 Uhr in der Assistenzgenossenschaft Bremen, Bornstraße 19-22.