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kobinet-nachrichten
08.03.2008 - 18:03
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Von kobinet- Korrespondent Hartmut Smikac
Berlin (kobinet) Auf Einladung des Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus Ernst Hinsken, MdB, hatte im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse 2008 in Berlin eine Konferenz zum barrierefreien Tourismus stattgefunden. Im Verlaufe der Konferenz waren die ersten Ergebnisse der im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefertigten Studie "Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung im Barrierefreien Tourismus für Alle in Deutschland" präsentiert worden.
Mit mehr als 200 Teilnehmern, darunter auch viele politische Entscheidungsträger, war die Tagung sehr gut besucht. Die Anwesenheit der neu gewählten Präsidentin des Europäischen Netzwerkes für Barrierefreien Tourismus (ENAT) sowie weiterer Gäste aus Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Spanien belegt auch das große Interesse der Partner aus anderen europäischen Ländern an der Arbeit in Deutschland.
Im Rahmen der Tagung wurden durch das Institut für Geographie der Universität Münster und PROJECT M die ersten Ergebnisse der neuen Studie vorgestellt. Danach kann eine deutliche Zunahme bei der Reiseintensität mobilitäts- oder aktivitätseingeschränkter Menschen um 4 Prozentpunkte gegenüber 2002 verzeichnet werden. Auch ist zu beobachten, dass sich eine wachsende Zahl von mobilitätseingeschränkten Reisenden für Deutschland als Hauptreiseziel entscheidet. Während bei allen Bundesbürgern Deutschland einen Anteil von knapp 30 Prozent aller Reiseziele ausmacht, bleiben über 43 Prozent aller mobilitäts- oder aktivitätseingeschränkten Urlauber im eigenen Land. Dabei wurden als Reisemotive überdurchschnittlich häufig "gesundes Klima", "Natur erleben" und "etwas für die Gesundheit tun" angeführt.
Als von besonders großer Bedeutung für die weitere Arbeit erweisen sich die Ergebnissen und Erfahrungen aus den sechs untersuchten Reiseregionen Eifel, Fränkisches Seenland, Insel Langeoog, Ruppiner Land und Sächsische Schweiz sowie Erfurt. Im Beisein des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung hatten diese dann im Anschluss eine Kooperationsvereinbarung zur Gründung einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft "Barrierefreie Reiseziele in Deutschland" unterzeichnet. Darüber hatte kobinet bereits am 7. März 2008 berichtet.
Dieser Arbeitsgruppe wird augenscheinlich ein großes Gewicht beigemessen. So stellte Helmut Etschenberg, Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH fest: "Wir versprechen uns aus dieser Zusammenarbeit nachhaltige Impulse für die Entwicklung des Barrierefreien Reisen in der gesamten Region Eifel-Ardennen".
Dem schloss sich auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung an und betonte: "Wir brauchen Menschen, die mit Initiative und Engagement vorangehen, die das Thema Barrierefreiheit ernst nehmen und die beharrlich daran arbeiten, andere Menschen für dieses Thema zu gewinnen". Zugleich versicherte er, dem barrierefreien Tourismus weiterhin großes Augenmerk zu widmen und in geeigneter Weise zu unterstützen. Diese Erklärung verband Hinsken mit der Ankündigung, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Herbst 2008 eine weitere Konferenz zum barrierefreien Tourismus ausrichten wird.
"Barrierefreiheit darf keine Floskel bleiben", forderte Ernst Hinsken auf der Tagung in Berlin. Die neue Studie, die Bemühungen der neuen Arbeitsgemeinschaft sowie die Ankündigung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, im Herbst eine weitere bundesweite Konferenz zu diesem Thema durchführen zu wollen, können nun genutzt werden, um den barrierefreien Tourismus in Deutschland weitere spürbare Schritte voranzubringen.
Peter Weigelt schrieb am 09.03.2008, 11:42
Sehr geehrte Damen und Herren,
Durch die vielen unterschiedlichen Behinderungen und den Grad der Behinderung,
müßte für den barrierefreien Tourismus eine sehr hohe Anforderung getellt werden.
Ich selbst fahre mit meiner Frau als Pflegeperson min. 2x im Jahr in ein Pflegehotel,
denn ich benötige ein Pflegebett elektr. vestellbar mit Galgen und mind 90 x 200 cm
groß. Außerdem ene Befahrbare Dusch mind. 1 x 1 meter mit Haltegriffen und Dusch-
sitz. WC ca. 50 cm hoch mit Haltegriffen, unterfahrbares Waschbecken, Kippspiegel.
Keien Stufen über 2,5 cm ! Sowie einen Pflegedienst vor Ort, der über die Verhinder-
ungspflege abgerechnet werden kann.
Somit fallen für mich schon mind. 90% der barrier
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