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27.03.2008 - 06:44

Französische Regierungsmitglieder für Sterbehilfe in Ausnahmen.

Paris (kobinet) Die Diskussion über die Zulassung aktiver Sterbehilfe hält in Frankreich an. Regierungsmitglieder und Oppositionspolitiker, sowie Mediziner forderten, Ausnahmeklauseln für das bislang geltende Verbot lebensbeendender Maßnahmen zuzulassen. Dies berichtet das 1000 Fragen Projekt der Aktion Mensch.

Hintergrund der aktuellen Diskussion ist dem Bericht des 1000 Fragen Projektes zufolge der Fall einer unheilbar kranken 52-Jährigen, die vergeblich bei Gericht um Erlaubnis für aktive Sterbehilfe nachgesucht hatte. Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner und die neue Familien-Staatssekretärin Nadine Morano sprachen sich in Rundfunkinterviews für Ausnahmen vom Sterbehilfe-Verbot aus. Kouchner sagte, es sei sehr schwer, der Patientin nicht einen Ausweg anbieten zu können. Der frühere Gesundheitsminister nannte eine Ausnahme vom Euthanasie-Verbot "nötig und menschlich". Morano warb für die Einrichtung einer landesweiten Kommission, die in Einzelfällen aktive Sterbehilfe genehmigen könne. Auch der sozialistische Abgeordnete Gaetan Gorce plädierte für eine entsprechende Behörde. elba

Link zum ausführlichen Artikel des 1000 Fragen Projektes
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Al Lee schrieb am 27.03.2008, 15:12

Kleiner Nachtrag zum Artikel

Die betreffende Französin ist in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden. Über die Todesursache ist noch nichts genaueres bekannt. Das meldeten am 20.3. die Medien.

Al Lee, transversalpress, mannheim

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