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29.03.2008 - 08:58

Der Mediengesellschaft kann sich keiner entziehen.

Ettlingen (kobinet) Das Bild, das in dieser Gesellschaft über behinderte Menschen existiert, wird zu einem Großteil durch die Medien bestimmt. "Denn unsere Gesellschaft ist eine Mediengesellschaft. Keiner kann sich ihrem Einfluss entziehen", sagt Peter Radtke, seit 1984 Geschäftsführer und Leitender Redakteur der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm).

Das Magazin "Der Rehatreff" hat mit Peter Radtke darüber gesprochen, wie Menschen mit Behinderung in den Medien dargestellt werden und was passieren muss, um ein wirklich reales Bild von ihrem Alltagsleben zu vermitteln. Denn in der Regel stammen die Beiträge aus der Feder nichtbehinderter Journalisten. Radtke betont deshalb, wie wichtig es ist, mehr professionelle Medienfachleute heranzuziehen, die selbst von einer Behinderung betroffen sind.

Um die Nutzung jahrelanger wertvoller Erfahrungen von Menschen mit Behinderung geht es in diesem Heft auch in dem Beitrag über das Leben von Christian Schad mit persönlicher Assistenz. Er fordert, dass in dem komplizierten Prozess der Beantragung des Persönlichen Budgets Betroffene durch kompetente Betroffene beraten werden.

Barrierefreiheit bleibt ein topaktuelles Thema. Immer wieder gibt es Initiativen, bei denen Rollstuhlfahrer versuchen, die Gesellschaft für dieses Anliegen zu sensibilisieren. Ein Beispiel ist die Umgestaltung des weltbekannten Schlosses Neuschwanstein im Ostallgäu, das nun auch für Menschen mit Handicap offen steht.
Eine Reportage über die Möglichkeiten der Verbesserung der Handfunktion bei Tetraplegikern vervollkommnet die aktuelle Ausgabe des Magazins. sch

 

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