Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
09.04.2008 - 18:07

UN-Behindertenkonvention schleunigst ratifizieren.

Marburg (kobinet) Die Lebenshilfe appellierte heute an die Verantwortlichen der Politik in Deutschland, die am 3. Mai 2008 in Kraft tretende UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen schleunigst zu ratifizieren.

Vor fast genau einem Jahr hat eine Delegation der Bundesregierung im Plenarsaal der Vereinten Nationen in New York das "Internationale Übereinkommen zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen" unterzeichnet. Damit hat sich Deutschland verpflichtet, das Übereinkommen zu ratifizieren und die einzelnen Rechte, die im Text der Konvention geregelt sind, in das deutsche Recht zu übertragen.

Die Wirksamkeit des Übereinkommens hängt davon ab, dass mindestens 20 Länder beim Generalsekretär der Vereinten Nationen eine Ratifikationsurkunde hinterlegen. Diese Zahl wurde am 3. April erreicht, als ein Regierungsvertreter des Staates Ecuador die Ratifikation anzeigte. Damit wird das Übereinkommen vier Wochen später, d. h. am 3. Mai 2008, völkerrechtlich wirksam.

"Ich bin hocherfreut, dass der deutsche Gesetzgeber jetzt auch formell aufgerufen ist, die UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen zu ratifizieren", so Robert Antretter, Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

"Ich rate dazu, den Ratifikationsprozess umgehend einzuleiten, denn nach dem 3. Mai 2008 beginnen die Verhandlungen darüber, wie das Internationale Komitee, das beauftragt ist, die Umsetzung des Übereinkommens weltweit zu überwachen, zusammengesetzt werden soll. Deutschland hat bei der Erarbeitung des Übereinkommens eine herausragende Rolle gespielt. Deshalb sollte die Chance ergriffen werden, einen behinderten Menschen aus Deutschland in das zunächst aus zwölf Personen bestehende Komitee zu entsenden. Dies wird nur gelingen, wenn die Bundesregierung so frühzeitig wie möglich auf den Berufungsprozess für das Komitee Einfluss nimmt. Dafür ist die Ratifikation durch Deutschland unumgänglich."

Niemals zuvor hat es ein Völkerrechtsdokument gegeben, in dem die Rechte behinderter Menschen so zukunftsorientiert zusammengefasst worden sind. Leitlinie ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderungen als vollwertige Bürger ihrer jeweiligen Gesellschaft.

Behinderte Menschen sind die zahlenmäßig größte Minderheit auf der Erde, denn 650 Millionen Menschen und damit etwa 10 % der Weltbevölkerung sind behindert.
80 % aller behinderten Menschen leben in Entwicklungsländern. 90 % der behinderten Kinder in diesen Ländern erhalten keinerlei Schulbildung!

Die Vereinten Nationen halten die Personengruppe behinderter Menschen deshalb für besonders schutzwürdig und haben ein Übereinkommen verabschiedet, das die Vertragsstaaten u. a. dazu verpflichtet,

* geeignete Maßnahmen zu treffen, damit Gebäude, Straßen, Transportmittel, Schulen, Wohnhäuser, medizinische Einrichtungen und Arbeitsstätten Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich sind,

* allen behinderten Menschen - auch Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung - die "gleiche Anerkennung vor Recht und Gesetz" zu garantieren und jede Form der Entmündigung oder der fiktiven Festschreibung der Geschäftsunfähigkeit eines Menschen zu verbieten,

* allen behinderten Menschen - auch denen, die z. B. in psychiatrischen Großeinrichtungen untergebracht sind - das Recht zuzusprechen, ihren Aufenthaltsort zu wählen und selbst zu entscheiden, wo und mit wem sie leben wollen,

* ein Schulsystem einzuführen, in dem sichergestellt ist, "dass insbesondere Kinder mit Behinderungen nicht vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder von der Sekundarschulbildung ausgeschlossen werden." sch
 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Wolfgang Bachelier schrieb am 10.01.2009, 14:44

Verschiedene Gleichheit

Alle Menschen sind verschieden, gleich sind nur ihre Rechte. Verschiedenes muss verschieden, gleiches gleich behandelt werden.
Wo liegt da ein Problem, doch wohl darin, dass nicht nur die Menschen, sondern auch ihre Erfahrungen und ihre Wahrnehmungen verschieden sind.
Menschen mit Behinderung benötigen zum Ausgleich der behinderten Funktionen individuelle Ergänzungen. Daraus eine Reihen- oder gar Rangfolge abzuleiten, halte ich für bedenklich, Unterschiede nicht wahrzunehmen aber ebenfalls.
Das tägliche Problem sind nicht die Menschen mit Behinderung, sondern deren Wahrnehmung durch die Menschen ohne Behinderung.
Hinsichtlich der Rechte ist ein gemeinsamer Strick zum daran ziehen vorhanden, aber nicht jeder kann gleich stark sich ins Zeug legen. Alle Verschiedenen müssen sich gruppieren (nicht gruppiert werden), damit sie mehr Zugkraft als der Einzelne entwickeln können.

Inge Rosenberger schrieb am 19.04.2008, 11:30

Danke!

Ruhige und versöhnliche Sätze zum Abschluss der Diskussion... Danke dafür!
Inge Rosenberger

Christiane Hagen schrieb am 19.04.2008, 01:27

Nicht alle Menschen "über einen Kamm scheren"!

Sehr geehrter Herr Lichtenauer,
Recht herzlichen Dank für Ihre unterstützende Worte!

@ Alle Leser:
Ja ich habe die letzen Leserbriefe aus der Traurigkeit und Enttäuschung heraus verfasst, weil mir das Erlebte doch sehr weh tat. Ich war und bin auch der Meinung das eine menschliche Gleichbehandlung sein muss aber da Krankheiten unterschiedlich auftreten müssen hier Unterschiede beibehalten werden, so meinte ich das auch!

Mit freundlichen Grüßen und ein schönes stressfreies Wochenende

Ihre
Christiane Hagen

Gerhard Lichtenauer schrieb am 18.04.2008, 04:16

Miteinander, nicht gegen- und auseinander

Sehr geehrte Frau Hagen,

wie aus Ihren Leserbriefen ersichtlich ist, treten Sie oft für die richtigen Dinge ein. Meine Anerkennung und großen Respekt dafür, dass Sie trotz der Demütigungen, welche Ihnen aus Dummheit von Menschen angetan wurden und werden, kämpferisch für die Rechte anderer Menschen eintreten und sich mutig engagieren.

Leider etwas befremdlich klang dann aber Ihr Beitrag oben vom 15. April, wo Sie von einer Notwendigkeit des Auseinanderhaltens durch unterschiedliche Betreuungsformen und wohl auch durch lebensräumliche Trennungen befürworten, die aber gerade durch die UN-Behindertenkonvention untermauert, endlich überwunden werden soll.

Ich gebe Ihnen darin Recht, dass Menschen sehr unterschiedliche Hilfebedarfe haben und sich das auch in unterschiedlichen Ausprägungen der Hilfestellung abbilden muss. Menschen mit aggressivem Verhalten, wie Sie es ansprachen und unkontrollierbaren Risiken (für sich und andere) brauchen natürlich besonders individuell angepasste Hilfestellungen.

Ich persönlich habe (noch) keine "sichtbare" Behinderung, außer emotionalen und kommunikativen Beschränkungen, blinden Flecken, Scheuklappen, Egoismen und anderen Liebesbehinderungen.
Von der Wiege bis zur Bahre macht jeder von uns viele Phasen der Hilfebedürftigkeit durch, da gibt es individuell. nach Art und Dauer des Hilfebedarfs, sehr große Unterschiede unter uns Menschen.
Letztlich sind wir aber alle (lebenslang!) sehr hilfebedürftig und lechzen nach Anerkennung durch und Bedeutung für Andere Menschen. Bedingungslos angenommen und geliebt zu sein, wie wir sind, auch in und mit unseren Halbheiten und Beschränkungen, ist eine tiefe Sehnsucht, die uns alle verbindet.

Versuchen wir mehr, uns darin gegenseitig zu helfen und hören wir auf, im Auseinanderhalten oder Auseinanderdividieren von Menschen mit unterschiedlichen Hilfebedarfen einen Lösungsansatz zu vermuten, sonst behindern wir uns selbst und unser Glück.

Mit herzlichen Grüßen
Gerhard Lichtenauer

Christiane Hagen schrieb am 17.04.2008, 23:52

Es ist nicht fair das Menschen mit unterschiedlich

Sehr geehrter Leser und Team der Kobinet- Nachichten

Ich bin es -ehrlich gesagt- leid mich ständig gegenüber jedem Menschen rechtfertigen ( meine Existenz verteidigen ) zu müssen!

Wenn ich Menschen ohne großem Handicap auf meine Seite habe reagieren Menschen mit Handicap eifersüchtig und aggressiv auf mich, weil sie sich benachteiligt fühlen, genau das ist wie bei kleine Kinder eben.

Die von Ihnen und mir gewählte Landes- und Bundesregierung macht es denen die auf vermeintlich Schwächere herum hacken doch vor wie man Gegner mundtot machen kann

Ich bin schon als kleines Kind in den 70er Jahren in die Gemeinschaft von "gesunden" Menschen
( Verwandte und Nachbars Kinder ) aufgenommen worden.
Von Fremden Menchen kommt immer eine Art Unverständnis rüber, warum man mich frei herum laufen läßt und das werde ich wohl nie mehr los!?

Ich persönlich habe doch gar nichts gegen Menschen mit Handicap, die aber gegen mich, so sieht das aus!? Gerade war ich in der Politik dabei alle Menschen mit Handicap zu verteidigen und dann kam das ( 1. Leserbrief zu diesem Artikel), was mich so umgehauen hat und weshalb ich so enttäuscht bin.

Trotz emotionalen Worten,

Solidarische Grüße aus Syke
von Ihrer Christiane Hagen

Wasilios Katsioulis schrieb am 17.04.2008, 10:41

Sie und die Reaktion ihrer Umwelt

die zentrale Frage, die sich hier stellt ist, wie Sie auf ihre eigene Behinderung reagieren und wie dementsprechend andere auf sie reagieren und wie Sie auf die Behinderung anderer reagieren und entsprechend auf Sie reagiert wird.

Einen Unterschied von körperlich und nicht körperlich behinderten Menschen wird es immer geben, aber es kommt darauf an, dass dieser Unterschied nicht zu einer diskriminierenden Unterscheidung führt, die ich ebenso wie andere im Begriff "geistige Behinderung" erkenne. Warum sollen nicht besser andere Begriffe verwendet werden, wenn andere und bessere vorhanden sind?

Behinderte müssen lernen von sich aus über Ihre Behinderung zu sprechen, ohne eine Frage in Bezug auf ihre Behinderung immer gleich als Angriff zu bewerten, denn andere Menschen reagieren natürlicherweise mit Interesse auf den zunächst erkennbaren "äusseren Unterschied". Wenn Sie selber in der Lage sind dem anderen zu erklären, dass dieser "äussere Unterschied" nicht dazu führt, dass Sie sich nicht schlechter oder besser fühlen als jeder andere Mensch auch, dann erst kann die Barriere fallen!

Also erst die Unterschiede klären um so die Barrieren (auch die eigenen) fallen zu lassen!

Inge Rosenberger schrieb am 17.04.2008, 10:30

Sehr geehrte Frau Hagen,

Aggressionen haben (in den meisten Fällen) nichts mit einer Behinderung zu tun, und Menschen, die als "geistig behindert" definiert werden, sind ganz sicher nicht automatisch aggressiv.
Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass Menschen (das sind nicht nur Menschen mit Handicap) unter den Aggressionen anderer Menschen leiden – aber mit einer („geistigen“) Behinderung hat das nichts zu tun!
Durch diese Behauptung wird nicht nur meine Tochter in ihrer Menschenwürde verletzt, sondern viele Menschen, die mit ihren ganzen körperlichen, kognitiven und kommunikativen Einschränkungen, aber ohne Gewaltpotential (auch in der Öffentlichkeit) leben.

Luis Zubizarreta schrieb am 17.04.2008, 10:27

Danke

Danke Herr Franke!Frau Hagen tut mir mit ihrer Meinung leid!
Ich bin ,Herr Franke ganz Ihrer Meinung ,nach mehr als 30 Jahre ständiger Begegnung mit MENSCHEN ,die auch " medizinisch" nicht
GEISTIG behindert sind...!

Luis Zubizarreta

Gerd Frank schrieb am 17.04.2008, 07:18

Uneinsichtig

sind Sie Frau Hagen in gewisser Hinsicht schon. Es kommt immer darauf an wie sie mit einem Menschen umgehen dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob er behindert ist oder nicht. Gerade bei behinderten Menschen ist es aber in unserer Gesellschaft immer noch so das diese nicht für voll genommen werden. Bei manchen sogenannten Nichtbehinderten wird es recht deutlich das ein Schwerbehindertenausweis immer noch als Makel betrachtet wird. behindert heißt nicht = doof. Gerade behinderte Menschen sollten sich nicht untereinander ausspielen. Im Gegenteil sie sollten zusammenhalten. deshalb empfinde ich es nicht gerade das es ein feiner Zug ist so wie sie über behinderte Menschen reden die sie als sogenannte geistig (???)behinderte Menschen halten. Seit Jahren ärgert mich schon die Bezeichnung geistig behindert. Jeder sollte sich mal die Frage stellen kann ein Geist überhaupt behindert sein. Ich bin der Meinung NEIN. Gewissermaßen ist es auch eine körperliche Behinderung.

Christiane Hagen schrieb am 16.04.2008, 23:13

Unterschiede wegen unterschiedlicher Erkrankung

Vielen Dank, das Sie auf meinem Brief reagiert haben!

Ich betrachte die Sache wie ein Arzt, darum bleibe ich dabei das es eine unterschiedliche Betreuung für Menschen, die ihre Aggressionen nicht alleine im Griff haben, sein muss!

Wie Sie bereits von mir erfahren haben habe ich meine Gründe dafür so zu denken, weil ich sogar von dieser Art von Menschen gesagt bekomme: " Olle F.... ver.. dich"! Oder: "Wenn du nicht verschwindest haue dir eine rein"!

Und diese Personen soll ich noch ernst nehmen?

Fazit: Ich habe nichts gegen Menschen mit unterschiedlichen Handicaps, vorrausgesetzt sie verhalten sich friedlich wie sich das eben gehört und genau das ist der springende Punkt:

Alle Menschen mit Handicap müssen unter Vorurteile, die durch Menschen entstehen, die nicht wissen wohin mit ihren Aggressionen, leiden!

Mit freundlichen Grüßen

Verbleibe ich
Ihre Christiane Hagen

Wolfgang Fischer schrieb am 16.04.2008, 17:34

Wolfgang Fischer

Liebe Frau Rosenberger,

auch ich bin der Auffassung, dass alle Menschen mit einem Handycap in einem Boot sitzen. Deswegen ist es unbedingt nötig, dass wir gemeinsam versuchen Probleme anzugehen und zu bewältigen. Wo kommen wir den hin, wenn wir schon untereinander
zwischen wertvollen und weniger wertvollen Menschen mit Behinderung unterscheiden.
Auch Sie Frau Hagen würden mit ihren speziellen Problemen von einer Solidargemeinschaft profitieren. In diesem Sinne gemeinsam sind wir stark.

Luis Zubizarreta schrieb am 16.04.2008, 12:34

GEFÜHLSVOLL

Sehr geherte Frau Rosenberger,ich unterstütze jedes Wort Ihres Briefes .Besser und gefühlsvoller kann man Frau Hagens Brief nicht antworten.Übrigens ich bin auch nur mit Rollator für kurze Strecke beweglich aber zu meine o.g.Leserbriefe stehe ich 100% und werde weiter kämpfen ,dass MITMENSCHEN nicht als GEISTIGBEHINDERT diskriminiert werden.
Im diesen Sinne danke ich Ihnen,Frau Rosenberger!

Luis Zubizarreta

Inge Rosenberger schrieb am 16.04.2008, 08:18

Alle Menschen sind gleich und verschieden

Sehr geehrte Frau Hagen,

es ist mir (durch andere Leserbriefe von Ihnen) klar, dass Sie sehr negative Erfahrungen mit anderen Menschen machen mussten.
Ihre Bemerkung "Ich wehre mich dagegen, das ich zu Menschen , die nicht wissen was sie tun in einem Topf gekippt werde, weil ich eben so aussehe als sei ich blöd und hilflos..." ist dennoch für Menschen, die entweder lernbehindert oder mehrfachbehindert sind, sehr verletzend und diskriminierend.
Was das bedeutet, mussten Sie selbst schon erfahren. Deshalb bitte ich Sie sehr, Ihre Äußerungen zu überdenken. Denn Menschen mit Behinderung (bzw. ihre Angehörigen) sollten sich im Einsatz um ihre gemeinsamen Rechte (hier: UN-Konvention) nicht auseinander dividieren lassen.

Freundliche Grüße
Inge Rosenberger

Christiane Hagen schrieb am 15.04.2008, 23:18

Wie will man uns denn sonst auseinanderhalten!?

Verehrte Kobinet- Mitarbeiter und Leser.
Ich bin auch sichtbar körperbehindert und man wirft mir deshalb eine "Gehirnschädigung" vor, die gar nicht in der Form vorhanden ist, wodurch ich zusätzlich psychisch erkrankt bin.

Ich erwarte das man die Unterschiede zwischen den genannten Erkrankungen beibehält um uns auseinander zu halten.

Ich wehre mich dagegen, das ich zu Menschen , die nicht wissen was sie tun in einem Topf gekippt werde, weil ich eben so aussehe als sei ich blöd und hilflos während man Menschen mit Aggressionen das nicht ansieht und die werden auch noch auf die Menschheit losgelassen!?
Ich glaube es geht los!?
Ich bin dafür das man Menschen, die ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle behalten können, besser betreut und überwacht


Fakt ist: Vorurteile gegen alle Menschen mit Handicap können nur abgebaut werden wenn krankhaft aggressive Menschen besser betreut werden und Unterschiede müssen sein und bleiben. Das heißt: Menschen mit Gehirnschädigungen müssen anders betreut werden als Menschen, die durch Mobbing wegen ihrer körperlichem Handicaps psychisch erkrankt sind.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Christiane Hagen







Peter Stabenow schrieb am 14.04.2008, 17:14

Aufruf zur Abschaffung "geistigbehindert"

Liebe Kobinetleserinnen,
Liebe Kobinetleser,

Der Verein "Mensch Zuerst", in dem ich zu den fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern gehöre - hat eine Umfrage zur Abschaffung der abwertenden Bezeichnung "geistigbehindert" gestartet. Bislang gingen gerade nur ca 940 Unterschriften bei uns ein. Meiner Meinung ist diese Zahl viel zu niedrig und könnte weit über die 1000 Unterschriften gehen.
Wenn Sie liebe Leserinnen und Leser gegen diese abwertende Bezeichnung sind, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns mit Ihrer Unterschrift tatkräftig unterstützen würden - denn nur gemeinsam sind wir stark!!

An dieser Stelle möchte ich mich für Ihre tatkräftige Mithilfe im Voraus ganz herzlich bedanken

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Peter Stabenow

Luis Zubizarreta schrieb am 13.04.2008, 12:36

WEITER MACHEN!

Sehr geherter Herr P. Stabenow, danke ganz herzlich und teile Ihnen mit,dass ich die Aktion von MENSCH ZUERST voll unterstütze und schon am ersten Tag unterschrieben habe.
Auch ich mache die Erfahrung,dass Kreis-Lebenshilfen viel weiter sind als die UNBEWEGLICHEN des Bundesvostandes ,vor allem der Vorsitzende Herr Antretter und von Menschen mit Behinderungen sprechen und die Bezeichnung GEISTIGBEHINDERT ablehnen.Vieleicht könnte uns hier KOBINET und andere helfen und
mehr Werbung für die gute Aktion zu machen. Ihnen danke und alles Gute!Ich würde gern mit Ihnen telefonieren:02445-8409

Luis Zubizarreta

Peter Stabenow schrieb am 13.04.2008, 11:32

Zu Abschaffung der Bezeichnung "Geistigbehindert"

Sehr geehrter Herr Zubizarreta,

ich habe schon öfters Ihre Leserbriefe gelesen und stehe voll und ganz hinter Ihrer Forderung, dass die abwertende Bezeichnung."geistigbehindert" in Deutschland unverzüglich abgeschafft wird. Bei "Mensch Zuerst e.V., wo ich zu den fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern zähle, läuft eine Umfrage zur Abschaffung dieses abwertenden Begriffes - wir haben immer hin ca. 940 Unterschriften, aber meiner Meinung nach ist die Zahl noch noch zu niedrig - deshalb würde ich Sie herzlichst einladen, sich an unserer Umfrage zu beteiligen und viele Ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die uns unterstützen wollen mit zu ziehen.
Als ich die Lebenshilfe D in diese Aktion einbezog, kam ein Brief aus Baden Württemberg, die zu meiner Freude mitteilten, dass ihr Landesverband sich seit 2006 "Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen" Ich sehe darin schon einen kleinen Funken Hoffnung, dass sich die Lebenshilfe D doch eines tages nach dem Vorbild von Österreich anschließt. Ich würde mich an dieser Stelle auf Ihre weitere Unterstützung von ganzen Herzen freuen!

Mit freundlichen Grüßen aus bad Dürkheim

Ihr

Peter Stabenow

Luis Zubizarreta schrieb am 10.04.2008, 18:22

SELBST ANFANGEN!!!

Super,Herr Hellinger!
Noch etwas.Das Recht auf einem angemessenen NAMEN ist auch ein MENSCHENRECHT.Wieso lernt Herr Antretter und die LEBENSHILFE-D nicht ,dass der Name :GEISTIGBEHINDERT für Mitmenschen heute falsch ,diskriminierend und Menschenunwürdig ist?
Die Lebenshilfe -Österreich hat das seit mehr als zwei Jahren gelernt!

Luis Zubizarreta ,Schulleiter i.R.

Arnd Hellinger schrieb am 09.04.2008, 20:39

Hinter eigener Heimtür kehren...

Wenn es der Lebenshilfe tatsächlich ernst wäre mit den in der UN-Behindertenkonvention verbrieften Rechten, könnte sie sofort mit deren Umsetzung beginnen. Wie wäre es denn beispielsweise mit einem Zeitplan für die Schließung der LH-eigenen "Heime" bis 2015...?

Immer öffentlich Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe fordern, aber selbst in großem Stil Aussonderung betreiben, ist der Glaubwürdigkeit der Lebenshilfe irgendwie nicht wirklich zuträglich.

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.