
Jena (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. möchte das Wissen über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die berufliche Rehabilitation anschaulich darstellen. "Wir wollen sowohl Patienten als auch Ärzten eine kompetente und klar verständliche Information an die Hand geben, wie und wo das Unterstützungssystem der
Deutschen Rentenversicherung für den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und / oder Behinderung greift.", erklärte Barbara Vieweg, Bundesgeschäftsführerin der ISL e.V.
Es ist nach wie vor schwierig, immer die richtige Hilfe- und Unterstützungsform für den einzelnen Menschen zu finden. Es fehlen vor allem Informationen, die in leicht verständlicher und anschaulicher Form die Wege zurück in das Arbeitsleben aufzeigen. Wir suchen deshalb behinderte Menschen, die von den Leistungen zur beruflichen Rehabilitation durch die Rentenversicherung profitiert haben und die ihre Erfahrungen an andere Menschen weitergeben möchten. Egal, ob es sich dabei um das Instrument der Probebeschäftigung, Arbeitsplatzausstattung, berufsvorbereitender Maßnahmen, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die Finanzierung des Führerscheins oder eines behindertengerechten Autos handelt. Wir würden gerne
deren persönlichen Erfahrungen als Grundlage für unsere Informationsschrift verwenden. Deshalb suchen wir Interessenten, die über Ihre Erfahrungen in einem Interview berichten würden."
Ziel des von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderten Projektes ist es, auch Ärzten eine Informationssammlung an die Hand zu geben, die eine positive Sicht auf Arbeit und Behinderung bzw. chronische Erkrankung ermöglicht. gba
Interessenten wenden sich an Michael Spörke von der ISL e.V. unter Telefon 03641-234795 oder per Email unter mspoerke@isl-ev.de