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20.04.2008 - 09:01

Christoffel-Blindenmission startete 100-Städte-Tour.

Mönchengladbach (kobinet) Zum Start der 100-Städte-Tour der Christoffel-Blindenmission (CBM) in Mönchengladbach dankte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow für das außergewöhnliches Engagement, mit dem zahllosen Menschen überall auf der Welt Hoffnung und Perspektiven gegeben werden. Die Christoffel-Blindenmission feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Die international tätige, christliche Entwicklungshilfsorganisation hilft in mehr als 1000 Entwicklungsprojekten in über 100 Ländern blinden und anders behinderten Menschen.

"Ich finde es sehr wichtig, dass sehende Menschen hautnah die Erfahrung machen, wie es ist, wenn man blind oder sehbehindert ist und sich in einer Umwelt zurechtfinden muss, die voller Barrieren ist", sagte Angelika Gemkow. Überall gebe es Stolpersteine, die bereits mit einfachen Mitteln beseitigt werden könnten. Farbige Markierungen an Treppenabsätzen oder kontrastreiche Beschilderungen seien z.B. einfache Maßnahmen, die leicht und mit wenig Geld umgesetzt werden können.

Kernstück der 100-Städte-Tour sind zwei Erlebnisgänge, in denen Sehende für wenige Minuten hautnah nachempfinden können, mit welchen Problemen blinde und sehbehinderte Menschen konfrontiert sind. Die Termine der Tour können unter www.christoffel-blindenmission.de abgerufen werden. hjr
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Dorothea Moesch schrieb am 21.04.2008, 22:57

Sehende SPIELEN blind

Gehende SPIELEN Rollstuhlfahrer
Hörende SPIELEN Gehörlose
Weisse SPIELEN Schwarze
Inländer SPIELEN Migranten

und FÜHLEN sich dann ganz ganz toll. Immerhin haben sie so getan, "als ob".

ALS OB sie irgendwas kapiert hätten. ALS OB die Spielerei etwas von dem vermitteln würde, was tagtägliche Diskriminierung bedeutet. ALS OB sie was kapiert hätten von Verabhängigung, Verkindlichung, Verhöhnung.

ALS OB.

GeFÜHL: super
Erkenntnis: null

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