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kobinet-nachrichten 22.04.2008 - 08:21
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Touristischen Erlebnistag dokumentieren

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Berlin (kobinet) Auf seiner Vorstandssitzung in Halle/Saale bekräftigte am Wochenende der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland "Für Selbstbestimmung und Würde" e.V. (ABiD), dass er als Mitveranstalter der Fernsehturm-Aktion seines Berliner Landesverbandes (BBV) den "Touristischen Erlebnistag (Event)" am 30. April dokumentieren möchte. Deshalb ruft er nochmals dazu auf, diesen Aktionstag zu nutzen, um - möglichst in (kleinen) Gruppen - mit Bus und Bahn, per Fahrdienst oder Privat-Pkw in das Zentrum der Hauptstadt zu reisen, um am Fuße des Berliner Fernsehturms zu rufen: "Wir wollen hinauf!" Momentan dürfen weder Rollstuhl- noch Rollatorbenutzer hinauf, ebensowenig Blinde mit Führhund(kobinet 18.04.2008).

Sollte es gelingen, einige Dutzend solcher "Touristischen Erlebnistage" vom Reisebeginn bis zur Rückkehr mit guten und schlechten Erfahrungen zu dokumentieren, werde der ABiD Wege finden, diese Erlebnisberichte zusammenzufassen und so zu veröffentlichen, dass Politik und Wirtschaft sich auf konkretes Material stützen können, wenn sie durchgängige Barrierefreiheit in der gesamten touristischen Kette erreichen wollen. Erinnert wird nochmals an den Aufruf, in dem es heißt: "Wir schlagen vor, den Termin als "touristisches Erlebnis" (Event) zu gestalten. Möglichst An- und Abreise per Bahn oder Bus. Teilnahme an der Fernsehturm-Aktion (11:00 - 12:00 Uhr). Anschließend z.B. Besuch verschiedener Museen (Pergamon-Museum, Altes Museum, Bode-Museum auf der Museumsinsel relativ nahe beim Fernsehturm; oder Naturkundemuseum, Berlin-Museum usw. etwas weiter weg) oder des Reichstagsgebäudes. Und jede dieser Reisen sollte (in Wort und Bild) 'dokumentiert' werden. Mit positiven und negativen Erlebnissen. Damit rücken wir die ganze Aktion aus der Sozial-Ecke in die Menschenrechts-Ebene: Wir zeigen uns als Touristen."

Sehr erfreut sind ABiD und BBV über die Initiative von Arnd Hellinger, der sich in einem kobinet-Leserbrief spontan als Reiseführer zu anderen Barriere-Sünden in der Hauptstadt anbietet. hjr
 

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