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25.04.2008 - 13:28

Protest erfolgreich: DAK will Rollstuhl-Urteil anerkennen.

Berlin (kobinet) Nach einem erstinstanzlichen Urteil des Sozialgerichts Berlin steht Christian Huge aus Berlin ein Rollstuhl in der 12 km/h-Version zu, zumal er für die Zusatzkosten gegenüber dem Standardmodell selbst aufzukommen bereit ist. Dieses Urteil wurde zunächst durch Berufung durch die DAK angefochten. Dagegen hatte die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, protestiert (kobinet 16.04.2008).

"Es scheint so, als wäre das 'Unternehmen Leben' - die Krankenkasse DAK - auf den richtigen Kurs eingeschwenkt", teilte die SPD-Sprecherin gestern mit. Nach einem monatelang andauernden Streit und einer erstinstanzlichen Entscheidung zugunsten des Klägers habe die DAK nun gegenüber dem Kläger angekündigt, die Berufung zurückzuziehen.

Dazu die Bundestagsabgeordnete: "Diese Entscheidung der DAK kann man nur begrüßen und sie stärkt bei mir und vielen Betroffenen die Überzeugung, dass es sich lohnt, für Teilhabe und Selbstbestimmung einzutreten. Ich bin nun gespannt auf das Schreiben des Gerichts, mit dem diese Willensbekundung der DAK erst Wirklichkeit wird. Dann wird dies auch zu einem Erfolg für beide Seiten!" hjr
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Uwe Heineker schrieb am 25.04.2008, 14:07

Na bitte, ...

... geht doch - warum nicht gleich so - anstatt erst abzulehnen.

Fazit:

es lohnt sich, dass Versichterte von Krankenkassen sich gegen Ablehnungsbescheide wehren und dabei nicht "umkippen"

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