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01.05.2008 - 06:20

Aktion gegen Hilfsmittel-Ausschreibungen.

Wedel (kobinet) Im Rahmen der gesetzlichen Änderungen im Gesundheitswesen haben die gesetzlichen Krankenkassen mit Ausschreibungen zur Hilfsmittelversorgung begonnen. Vor den Folgen warnt Sven Oppel, Medizinprodukteberater, von hilfsmittelmanager.eu. "Selbsthilfeverbände gehen davon aus, dass nur wenige Leistungserbringer und Großunternehmen zukünftig die Versicherten versorgen dürfen", so Oppel. Er sieht eine flächendeckende wohnortnahe Versorgung gefährdet.

Entscheidend dafür, wer die Ausschreibung gewinnt und damit die Versorgung aller Patienten der entsprechenden Krankenkasse übernehme, sei vorwiegend von den preislichen Kriteren abhängig und nicht mehr von den qualitativen, wie Schnelligkeit, Wohnortnähe und Vertrauensperson Medizinprodukteberater. "Was ist, wenn ein Patient z.B. nachts in Hamburg im Winter mit seinem E-Rolli stehen bleibt, oder ein Absaugerät dringend benötigt, weil er droht, zu ersticken, der Ausschreibungsgewinner aber in Süddeutschland seinen Firmensitz hat, der Mittelstand zur Notversorgung nicht mehr existiert?" fragt Oppel.

Auf der Seite hilfsmittelmanager.eu wird zu einer Abstimmung aufgerufen: "Wie sehen sie die Situation für Patienten, durch die Hilfsmittelausschreibungen?" hjr
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Gerd Frank schrieb am 27.05.2008, 07:55

Durchsetzen (!!!!!!!!!!)

Es kann durchaus passieren, dass den z.b. Rollstühle die in den Wiedereinsatz kommen die mehr als 10 Jahre alt sind. Ein ganz wichtiger Punkt man sollte sich vorher genau informieren was man genau braucht. Rollstühle müssen genau angepasst sein. Ich selbst habe bisher immer neue Rollstühle bekommen. Man sollte sich von Sanitätshäusern sowie der Krankenkassen nicht über den Tisch ziehen lassen. Auch mich haben die Krankenkassen schon versucht mich zu linken.
Letztendlich muß man auch den Mut haben zu klagen

S. Vogeler schrieb am 26.05.2008, 20:29

Zufriedenheit

Sehr geehrte Redaktion,

ich habe eine Frage, da ich gehört habe und auch in der Zeitung gelesen habe, dass Krücken und Rollstühle und solche Dinge nicht so gut sind, also alte Sachen, die von den Krankenkassen herausgegeben werden.

Meine Frage ist, ob Behinderte zufrieden sind mit dem, was ihnen die Krankenkasse so gibt, ich meine, Pflegebetten, Krücken, Hörgeräte, Rollstühle.

Die Sachen sollen doch nicht wie aus dem 19. Jahrhundert sein, oder?

Mit vielen Grüßen,

S. Vogeler

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