
Berlin/Mainz (kobinet) Während die Zahl der Arbeitslosen bundesweit auch im April weiter zurück gegangen ist, melden der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und die Sozialministerin des Landes Malu Dreyer auch einen erfreulichen Rückgang der Arbeitslosigkeit bei schwerbehinderten Menschen in Rheinland-Pfalz.
"Im Vergleich zum Oktober 1999 ist die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten in Rheinland-Pfalz im März 2008 auf 6.072 und damit um über 30 Prozent gesunken", erklärten Beck und Dreyer. Sie führen diese Entwicklung vor allem auf die Anstrengungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung zurück. "Die guten rheinland-pfälzischen Ergebnisse im Bundesvergleich sind darauf zurückzuführen, dass in Rheinland-Pfalz Rahmenbedingungen geschaffen wurden, die sich auf die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen positiv auswirken", sagten Beck und Dreyer. Neben den üblichen Förderinstrumenten verfüge Rheinland-Pfalz über ein Landessonderprogramm zum Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen. Landesregierung, Arbeitsverwaltung und Integrationsamt haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Integrationsprojekten initiiert und gefördert. Durch Zuschüsse an Berufsbegleitende Dienste werden behinderte Menschen bei einer möglichst dauerhaften Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt. Die Landesregierung selbst hat in ihrem Bereich den Beschäftigungsanteil schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich gesteigert, außerdem wurde die Beratung und Information der Arbeitgeber insgesamt in den vergangenen Jahren wesentlich verbessert. Das Ergebnis ist, dass rheinland-pfälzische Arbeitgeber im Bundesvergleich im Durchschnitt mehr schwerbehinderte Menschen beschäftigt haben, als Arbeitgeber anderer Länder, heißt es in einer Presseinformation der rheinland-pfälzischen Landesregierung. moh