Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu der Aufklärungskampagne Elternassistenz
Werbebanner zu Kampagne Ich muss ins Krankenhaus ... und nun?
Werbebanner zu Bundesinitiative daheim statt heim
Werbebanner zu Beratungstelefon Persönliches Budget
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
03.05.2008 - 07:29

Halbfertigen S-Bahnhof nicht einweihen.

Berlin (kobinet) Demnächst soll der Berliner S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke eingeweiht werden. Dass er mangels Barrierefreiheit auf absehbare Zeit nicht für alle Reisenden genutzt werden kann, bezeichnet Dr. Ilja Seifert, Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes "Für Selbstbestimmung und Würde" BBV e.V.) als Unverschämtheit, die ihm "fast die Sprache verschlägt".

"Wie kann ein Bahnhof - ein höchst öffentliches Gebäude also - 'feierlich' eingeweiht werden, wenn er nicht für alle S-Bahnfahrerinnen und -fahrer nutzbar ist?" schreibt Seifert in einer Pressemitteilung. "Wie kann Berlin behaupten, auf dem Wege zu einer barrierefreien Stadt zu sein, wenn derartige 'Ausrutscher' möglich sind? Wer kann allen Ernstes der Meinung sein, ein Bauwerk sei fertig, wenn weder Rampen noch Aufzüge auch nur in Sicht sind?"

BBV fordert, den Bahnhof umgehend "wirklich fertig zu bauen" und ihn erst dann vollständig zu eröffnen. Ansonsten sollten der Senat und alle im Stadtbezirk Verantwortlichen der Eröffnung demonstrativ fernbleiben und dies öffentlich zu erklären. Außerdem erwarte der BBV, dass auch Journalistinnen und Journalisten eine Jubel-Berichterstattung verweigere.

Seifert: "Erfreulich wäre es, wenn auch die scheinbar nicht beteiligte, weil nicht behinderte Öffentlichkeit, also die 'ganz normale', S-Bahnfahrende Bevölkerung sich solidarisch verhielte. Sei es, indem sie unsern Protest unterstützt, sei es indem sie den Bahnhof so lange nicht benutzt, bis er allen offen steht". elba
 

Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Arnd Hellinger schrieb am 03.05.2008, 13:03

Korrektur

Leider ist der S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke bereits - wie öffentlich angekündigt - gestern, am 2. Mai 2008, in Anwesenheit der Stadtentwicklungssenatorin sowie diverser DB-und S-Bahn-Führungskräfte eröffnet worden. Von den beiden Aufzügen existieren tatsächlich nur "Vorleistungen"...

Wie ich dazu am Rande der Fernsehturm-Kundgebung am 30. April 2008 von Martin Marquardt erfahren konnte, hat sich die DB Station&Service AG als Bauherrin hier einseitig über entsprechende Abmachungen (Barrierefreiheit bei Eröffnung) hinweggesetzt. In der zuständigen Senats-AG "Bauen und Verkehr - barrierefrei" sollte m.E. jetzt geklärt werden, wie es genau dazu kam und ob der Endausbau beschleunigt werden kann.

Da ja der BVG-Streik beendet ist und die Busse somit wieder normal verkehren, plädiere auch ich dafür, den Bahnhof bis zu seiner barrierefreien Fertigstellung wieder zu schließen...

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2008 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.