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kobinet-nachrichten 07.05.2008 - 07:31
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Land soll sich für Behinderteninteressen stark machen

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Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat die Landesregierung von Niedersachsen aufgefordert, die Bundesregierung dazu zu bringen, die UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen zügig zu ratifizieren. Weltweit wurde diese bereits in 20 Staaten umgesetzt und gilt dort seit dem 3. Mai. Da die Ratifizierung in Deutschland noch aussteht, hatte der SoVD die Bundesregierung bereits zur raschen Umsetzung der UN-Konvention aufgefordert.

"Hier kann sich Niedersachsen positiv einbringen, wenn es den Bundesgesetzgeber nun zu schnellem Handeln drängt", sagte SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer, der auch Präsident des SoVD-Bundesverbandes ist. "Damit würde sich Niedersachsen nach dem langen Weg zum Landesgleichstellungs­gesetz an die Spitze der Behinderteninteressen setzen", betonte er. "Der SoVD erwartet von der Umsetzung der UN-Konvention neue Impulse für die Verwirklichung einer umfassenden Gleichstellung und gesellschaftlicher Teilhabe behinderter Menschen in Deutschland. Dies gilt insbesondere im Bereich der Bildungspolitik, der Arbeitsmarktpolitik und der Barrierefreiheit", erklärte Bauer. moh
 

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