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13.05.2008 - 00:01

Sozialplanung eingefordert.

Erfurt (kobinet) Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Thüringen begrüßt die Absicht der neuen Thüringer Sozialministerin Christine Lieberknecht, sich verstärkt den drängenden sozialen Problemen im Freistaat zu widmen und fordert eine konkrete Sozialplanung ein.

"Wir machen seit langem auf Probleme aufmerksam und bieten der Landesregierung die Zusammenarbeit an der Gestaltung der Sozialpolitik an", so LIGA-Vorsitzender Wolfgang Schubert. "Neben der von Frau Lieberknecht angekündigten Analyse der sozialen Lage in Thüringen und dem beabsichtigten Sozial-TÜV gehört dazu aber auch eine verlässliche langfristige Sozialplanung. Soziale Angebote für die nächsten Jahre müssen heute vorbereitet werden". Allein die demografische Entwicklung und die zunehmende Pflegebedürftigkeit bedürften einer Sozialplanung, die nur als Gesellschaftsplanung und Ressort übergreifend den Menschen einen Nutzen bringt. Die LIGA bot Christine Lieberknecht an, daran mitzuwirken. moh
 

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