Von Detlef Girke
Hamburg (kobinet) Als Ende 2001 die erste Auflage des Buches im
KnowWare-Verlag (ISBN 87-90785-75-4, www.knowware.de) erschien, galt barrierefreie und behindertengerechte Webgestaltung als Thema für
Sonderlinge und Betroffene im Web. Ging man damals noch davon aus, dass
barrierefreie Seiten modernen Design-Ansprüchen nicht genügen können
und nur einer geringen Anzahl von blinden Internet-Nutzern dienen, so
treten mittlerweile die unübersehbaren Vorteile barrierefreien
Webdesigns immer deutlicher hervor.
Es ist kein Geheimnis mehr, dass barrierefreies Webdesign nicht nur
allen behinderten Menschen dient, sondern allen Internet-Nutzern. Die
wirtschaftlichen Vorteile sind unübersehbar. Das hat nicht nur die
öffentliche Verwaltung begriffen, die per Gesetz zu einer barrierefreien
Gestaltung ihrer Webseiten aufgefordert wurde. Immer mehr Unternehmen
setzen auch aus marktstrategischen Gründen auf barrierefreies Webdesign.
Dass sich im öffentlichen Bewusstsein so viel geändert hat, ist zu einem
großen Teil dem Engagement von Jan Eric Hellbusch zuzuschreiben, der
neben seinem Buch und seiner (selbstverständlich barrierefreien)
Webseite sich auch beruflich ganz dem Thema verschrieben hat. Seit April
2002 arbeitet er in Marburg als Berater des Projektes BIK - barrierefrei
informieren und kommunizieren (www.bik-online.info).
«Vielleicht können meine Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren in eine
Neuauflage des Buches einfließen, welche neben einigen technischen
Neuerungen auch meine Erfahrungen mit meiner eigenen Webseite
www.barrierefreies-webdesign.de berücksichtigt», so Hellbusch. Dies
bleibt zu hoffen. Der Unterstützung von BIK und des Aktionsbündnisses
für barrierefreie Informationstechnologie (AbI, www.abi-projekt.de) kann
er sich dabei auf jeden Fall sicher sein. sch
Detlef Girke, BIK Kompetenz-Center, Projektredaktion
DIAS GmbH, Neuer Pferdemarkt 1, 20359 Hamburg
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