
Berlin (kobinet) Markus Kurth, sozial- und behindertenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, hat heute erneut gefordert, das Wunsch- und Wahlrecht sowie die Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderungen endlich konsequent durchzusetzen. Mit dem gestern im Bundestag debattierten Antrag "Persönliche Budgets für berufliche Teilhabe jetzt ermöglichen!" habe seine Fraktion die Bundesregierung aufgefordert, die Schwierigkeiten bei der Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets zu beheben.
"Nimmt man Selbstbestimmung, Wunsch- und Wahlrecht wirklich ernst, so muss den Menschen mit Behinderungen die Leistung direkt zukommen. Nur so können sie selbst entscheiden, welche Hilfe sie sich davon einkaufen. Das Persönliche Budget stellt das zentrale Instrument hierfür dar. Eine konsequente personenbezogene Sozialpolitik ist zudem der größte Garant dafür, auch Wettbewerb unter den Leistungserbringern zu erzeugen. Der oder die Einzelne achtet stärker auf Kosten und Qualität", betonte Kurth. sch
Karin Kestner schrieb am 27.06.2008, 17:09
Bravo - kann ich da nur sagen, endlich mal wieder ein paar gescheite Worte eines Politikers. Wenn man so die letzten Beiträge hier von politischen Sprechern und Politikern etc liest, kann man wirklich ins Grübeln kommen, wohin man denn auswandern könnte.
Gruß Karin Kestner