
Erfurt (kobinet) Die thüringer Landtagsfraktion Die Linke fordert neue Lösungswege bei der Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt.
"Die Förderung des Individuums muss Vorrang vor Institutionen haben", forderte der behindertenpolitische Sprecher der Fraktion, Maik Nothnagel. Betroffene müssten ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten können, ohne auf weitere staatliche Subventionen oder dem "Taschengeld" von Werkstätten angewiesen zu sein. Denkbar seien Lösungen nach dem Projekt "Budget für Arbeit" aus Rheinland-Pfalz, das Behinderten ein monatliches Einkommen von 1.200 Euro zusichert. Die Arbeitgeber müssten sich mit 30 Prozent beteiligen. Nothnagel sieht wachsende Chancen, ein ähnliches Projekt in Thüringen zu starten. moh