
Von kobinet-Korrespondent Keyvan Dahesch
Bonn (kobinet) Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer (SPD), hat die konsequente Frühförderung von Kindern mit Behinderungen angemahnt. Sieben Jahre nach der gesetzlichen Einführung dieser für die Entwicklung gehandicapter Kinder wichtigen Regelung sei die Verordnung immer noch nicht bundesweit umgesetzt, kritisierte Evers-Meyer.
Der Gesetzgeber habe allen Rehabilitationsträgern den Auftrag gegeben, gemeinsam die Frühförderung als Gesamtleistung anzubieten. Dieser Auftrag sei wegen des Streits über die Verteilung Kosten zwischen den Leistungserbringern bislang noch nicht erfüllt. "Wir befürchten, dass eine Generation behinderter Kinder nicht die notwendige Frühförderung erhalten hat", sagte Evers-Meyer. Eine weitere Verzögerung bringe den Kindern und Jugendlichen schwer aufzuholende Benachteiligung in Schule, Beruf und der gesellschaftlichen Teilhabe. Die Frühförderung beginnt frühestens im Alter von zwei Jahren. Die Dauer richtet sich nach Art und Schwere der Behinderung. moh
M Behnke schrieb am 29.07.2008, 07:56
Haben wir schon das berühmte Sommerloch? Oder warum lese ich hier alles zweimal? Karin Evers-Meyer. www.kobinet-nachrichten.de/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,18498/ticket,g_a_s_t bzw. www.kobinet-nachrichten.de/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,18570/ticket,g_a_s_t