
Mainz (kobinet) Obwohl die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Rheinland-Pfalz im Vergleich zum Juli 2007 um über 10.000 reduziert werden konnte, dürfe man in den Bemühungen nicht nachlassen, um besonders auch benachteiligte Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür tritt die rheinland-pfälzische Arbeitsministerin Malu Dreyer ein.
Wichtige Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik des Landes seien neben Langzeitarbeitslosen und benachteiligten Jugendlichen auch Menschen mit Migrationshintergrund oder einer Behinderung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gelte es auch, ältere Beschäftigte möglichst lange im Arbeitsleben zu halten und älteren Arbeitslosen wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Unter anderem mit den seit einem Jahr sehr erfolgreich arbeitenden Regionalen Vermittlungszentren sei man hier auf einem guten Weg; ihre Förderung durch das Land soll daher weiter fortgesetzt werden. Die Ministerin wies darauf hin, dass im August das neue Ausschreibungsverfahren für arbeitsmarktpolitische Projekte in Rheinland-Pfalz startet, die ab November 2008 beginnen sollen. moh