Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Marsch aus den Institutionen
Werbebanner zu Bundesinitiative daheim statt heim
Werbebanner zu Beratungstelefon Persönliches Budget
Werbebanner zu Hier könnte Ihre Werbung sein
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
20.08.2008 - 00:57

Symbolische Einschulungsaktion für Inklusion in Hannover.

Hannover (kobinet) Am 21. August wirbt ein Bündnis von Behindertenorganisationen um 12:00 Uhr mit einer symbolischen "Einschulung" am Kröpcke in Hannover für die inklusive Beschulung aller Kinder mit Förderbedarf in Niedersachsen.

"Am 3. Mai 2008 ist die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen in Kraft getreten. Wir sind gespannt, ob und wann die Bundesrepublik Deutschland über Bundestag und Bundesrat diese Konvention ratifizieren wird. Wie Sie wissen, hat sich die Bundesrepublik Deutschland in der Entwicklungsphase für den Abschluss dieser Konvention sehr eingesetzt. Ein wesentlicher Themenpunkt ist der § 24 der Konvention, der die schulische Inklusion, also die Beschulung auch von Kindern mit Förderbedarf in allgemeinen Schulen vorrangig fordert. Damit wäre zukünftig auch das Land Niedersachsen völkerrechtlich verpflichtet, seine Gesetzgebung auf ein inklusives Bildungssystem auszurichten. Es wurde aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass alle Kinder und Jugendlichen - auch die mit Behinderungen - innerhalb des allgemeinen Bildungssystems ohne Diskriminierung und auf der Basis von Chancengleichheit ihr Recht auf Bildung verwirklichen können", heißt es in dem von Selbstbestimmt Leben Hannover verbreiteten Aufruf für die Aktion.

"Wir stellen mit Entsetzen fest, dass die niedersächsische Schulpolitik im Vergleich zu anderen Bundesländern kaum Engagement für die geforderte Veränderung des Schulsystems zeigt. Im Gegenteil: Die politische Diskussion um 'Regelschulen' und um die 'Gesamtschule' ist stark vom Gedanken der Selektion und der vermeintlichen Lernsteigerung durch Ausgrenzung getragen. Schon die Begriffe zeigen den mentalen und faktischen Ausschluss von Schülern und Schülerinnen mit Förderbedarf: Denn diese Schüler und Schülerinnen dürfen sich nur in den seltensten Fällen als 'Regelschüler' erleben und gehören ganz offenbar nicht zur 'Gesamtheit', sondern zu einer dauerhaft ausgegrenzten Gruppe. Gemeinsam mit anderen Initiativen (Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen
Niedersachsen e. V., Mittendrin in Hannover e. V. u.a.) werden wir eine öffentliche Veranstaltung vor dem Hintergrund der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen organisieren", heißt es im Aufruf. moh
 

Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2008 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.