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kobinet-nachrichten 22.08.2008 - 00:01
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Differenziertes Angebot für blinde und sehbehinderte Kinder

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Neuwied (kobinet) Der Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums, Christoph Habermann, besuchte vor kurzem die Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Neuwied und stieß dabei auf ein differenziertes Angebot für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit dem Präsidenten des rheinland-pfälzischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Werner Keggenhoff, diskutierte Christoph Habermann mit Schülerinnen und Schülern und Beschäftigten der Landesschule.

"Zu Beginn der Gesprächsrunde, an der Schulleitung, Internatsleitung, Verwaltungsleitung, örtliche Personalräte und die Gleichstellungsbeauftragten teilnahmen, stellte der Leiter der Einrichtung, Karl-Ludwig Küster, die Struktur der Einrichtung vor. Das Aufgabengebiet der Landesschule ist äußert differenziert und umfasst die Bereiche Frühförderung, Kindertagesstätte, Internat, Schule für Blinde, Schule für Sehbehinderte, Berufsschule, Ausbildungswerkstatt für Bürsten- und Pinselmacher, Internat, Therapieabteilung und die integrative Förderung sehbehinderter und blinder Schülerinnen und Schüler in Regelschulen", heißt es in einem Bericht über den Besuch.

"Insgesamt werden annähernd 800 Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz erfasst, davon 200 Schüler in der direkten Beschulung in der Landesschule, von denen 110 das Internat besuchen, 40 Kinder in der integrativen Kindertagesstätte, 325 Schülerinnen und Schüler in der integrativen Betreuung und Unterstützung an Regelschulen sowie 235 Kinder in der Frühförderung. Frühförderung und integrative Betreuung an Regelschulen finden dezentral statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frühförderung wohnen in verschiedenen Landesteilen von Rheinland-Pfalz und besuchen von ihrem Heimatort aus im Rahmen der Hausfrühförderung die blinden bzw. sehbehinderten Kinder zu Hause oder im Kindergarten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der integrierten Förderung besuchen die blinden bzw. sehbehinderten Schülerinnen und Schüler in wohnortnahen Regelschulen und dienen den unterrichtenden Lehrern als Beratungslehrer." moh

Link zum Bericht des LSJV über den Schulbesuch
 

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