
Kassel (kobinet) Das neu überarbeitete Wörterbuch für leichte Sprache, das Mensch zuerst als Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten herausgegeben hat, stößt auf großes Interesse. Das berichtet Stefan Göthling, Geschäftsführer von Mensch zuerst.
"Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit das Wörterbuch für leichte Sprache überarbeiten konnten. Damit haben wir jetzt richtig Arbeit. Denn es gibt nicht nur viele Bestellungen, sondern auch gute Rückmeldungen. Vor kurzem hatte zum Beispiel die in Kassel erscheinende Hessisch Niedersächsische Allgemeine das neue Wörterbuch und die Aktivitäten von Mensch zuerst vorgestellt. "Das Wörterbuch kommt in eine Zeit, in der die oft schwer verständliche Behördensprache immer kritischer gesehen wird. Das Kasseler Stadtparlament hat zum Beispiel schon einen Antrag für eine leichtere Sprache beschlossen", so Stefan Göthling. Mensch zuerst hofft, mit dem Wörterbuch einen weiteren Anstoß für eine leichtere Sprache geben zu können. Denn Menschen mit Lernschwierigkeiten, aber auch viele andere Gruppen, hätten enorme Probleme, die oft schwierigen Informationen zu verstehen. moh
Link zu Infos über das Wörterbuch
Hubertus Thomasius schrieb am 28.08.2008, 16:05
dass Sie statt .org die Endung .de bei den E-Mail-Adressen verwendet haben?
Das geht natürlich nicht.
unsere E-Mail-Adressen enden immer mit @kobinet-nachrichten.org
Sollte das nicht zutreffen melden Sie sich bitte noch einmal.
Beste Grüße Hubertus Thomasius
kobinet Technik
A. Heinker schrieb am 28.08.2008, 08:39
Hallo,
zuerst: das Wörterbuch muss viel mehr Verbreitung finden und People first soll Außenstelle eines renommierten Verlages für Wörterbücher werden, das wäre doch was. Dann würden auch keine Hungerlöhne mehr gezahlt werden, sondern das korrekte Geld für die bisher vorzügliche Arbeit. Auch wenigstens und das erste Mal an Menschen mit Lernschwierigkeiten überhaupt; mit allen Vergünstigungen, die Verlage, besonders Wissenschaftsverlage, zu denen auch Verlage der Wörterbuchbranche gehören, an ihre Mitarbeiter/innen zahlen, gezahlt werden. Warum soll es bei Mensch zuerst keine Außenstelle des Duden-Verlages geben?
Das zweite: An Kobinet-Redakteur/innen (wie Herrn Bartel und Frau Glasmacher) gemailte Infos kommen als unzustellbar zurück. Was ist'n da los?
A. Heinker.