Berlin (kobinet) Mit Tieren als Co-Therapeuten befasst sich vom 25. bis 27. September in Berlin der 2. Mensch-Tier-Kongress. Die Humboldt-Universität und speziell die Charité erwarten als Ausrichter wie schon im vergangenen Jahr über 400 Teilnehmer, die sich über aktuelle Forschungsergebnisse informieren und Praxisberichte diskutieren wollen.
Ob im Seniorenheim, in der Schule oder im Krankenhaus: In immer mehr sozialen Einrichtungen gehen Tiere ein und aus - Tiergestützte Therapie, Pädagogik und Aktivitäten liegen im Trend. Unter dem Motto "Mensch und Tier - Tiere in Prävention und Therapie" will dieser deutschlandweit größte Kongress seiner Art einen umfassenden Überblick über die aktuellen Tendenzen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Themenfeld geben.
"In vielen sozialen und pflegerischen Arbeitsbereichen sind tiergestützte Therapieansätze nicht mehr wegzudenken", betont Prof. Dr. Dennis C. Turner, Präsident des Internationalen Dachverbands für die Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IAHAIO). Allein in 40 Prozent aller Kliniken für Kinder- und Jugendpsychotherapie werden bereits heute Tiere als Co-Therapeuten eingesetzt. Und auch in der Altenpflege hat sich der Einsatz von Hunden und Kleintieren bewährt: Der Umgang mit ihnen lindert das Gefühl der Einsamkeit und steigert nachweislich die Lebensqualität demenz- oder alzheimererkrankter Senioren.
Getragen werden zahlreiche Aktivitäten durch ehrenamtliche Arbeit. "Daher ist besonders der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis von zentraler Bedeutung", betont Prof. Dr. Turner. sch
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