
Berlin (kobinet) In Berlin hat gestern das 8. Internationale Literaturfestival begonnen. Bis 5. Oktober werden 100 Autorinnen und Autoren in ca. 200 Veranstaltungen einen Einblick in neue Entwicklungen der aktuellen Weltliteratur geben. Damit gilt Berlin als eines der größten und renommiertesten Literaturfestivals der Welt. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Literatur Afrikas.
"Wir wissen, wie in Afrika gestorben wird, aber nicht, wie dort gelebt wird," sagte Joachim Sartorius, Intendant der Berliner Festspiele, in seiner Eröffnungsrede. Es sei die Aufgabe von Schriftstellern, den abstrakten Geschichten ein Gesicht zu geben.
Neben der jungen Generation afrikanischer Autorinnen und Autoren werden zahlreiche weitere Schriftsteller lesen. Darunter der vielfach ausgezeichnete Amitav Ghosh ("Der Glaspalast"), Péter Esterházy, Michael Lentz, Peter Schneider, Ingo Schulze und Uwe Timm, dessen Erzählung "Die Entdeckung der Currywurst" gerade verfilmt wurde.
Die Hauptveranstaltungen finden im Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße statt. Die Räume sind rollstuhlzugänglich. Alle Lesungen werden simultan übersetzt. Kopfhörer sind kostenlos erhältlich.
Karten gibt es online oder an den Abendkassen. Der Eintritt kostet zwischen 4 - 6 Euro pro Veranstaltung oder 12 - 14 Euro für die Tageskarten. ag
Programm des Internationalen Literaturfestes