
Erfurt (kobinet) Seine Teilnahme beim Berlin-Marathon der Handbiker verdankt der Erfurter Joern-Peter Grell, Leser und verschiedentlich Autor von kobinet, dem Draht einer Wunderkerze.
"Ganz besonderer Dank gilt dem Kollegen, der uns am Samstag vor dem Berlinmarathon mit dem Draht einer Wunderkerze geholfen hat. Am Vorspannrad meines Rollstuhles war ein Kabelbinder gebrochen, der den Kettenschutz fixiert. Dadurch hatte dieser sich im Kettenblatt verklemmt und das Rad war blockiert. Wir standen völlig hilflos an der Rückseite des Reichstagsgebäudes und wussten zuerst keinen Rat", so Grell in einer Mail an kobinet.
Ein junger Mann vom Besucherdienst kam aus dem Reichstagsgebäude und war ohne Zögern bereit zu helfen. "Er scheute keine Mühen und brachte uns schließlich als provisorische Hilfe den schon erwähnten Draht einer Wunderkerze. Trotz der Verschmutzungsgefahr bei der Arbeit am 'offenen' Rollstuhlvorspannrad half er uns, wieder flott zu werden", schildert der Erfurter seine Rettung für den Berlin-Marathon. Dafür sandte der Mann mit der Startnummer H 66 einen "ganz großen sportlichen Dank" und eine elektronische Kopie seiner Urkunde dieses Rennens an den Besucherdienst im Reichstag. sch