
Von kobinet-Korrespondent Keyvan Dahesch
Bonn (kobinet) Der Erhalt des Sehvermögens durch Frühvorsorge und die Unterstützung von Eltern blinder Kinder stehen dieses Jahr im Mittelpunkt der bundesweiten Woche des Sehens. Zu den Veranstaltern zählen Selbsthilfeverbände, Augenärzte und Optiker. Vom Donnerstag an können Bürger im Rahmen der Aktion kostenlos ihre Sehkraft testen lassen, teilte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in Bonn mit.
Vielerorts gibt es Informationen zu Bildungs- und Berufsperspektiven für Sehgeschädigte. Eine umfassende Bildung von der Kindheit an ermögliche auch blinden oder sehbehinderten Menschen gute Chancen zur gleichberechtigten Teilhabe in Beruf und Gesellschaft, heißt es in der Mitteilung.
Deshalb sollten die vier Lehrstühle für blinden- und Sehbehindertenpädagogik in Dortmund, Hamburg, Berlin und Heidelberg unbedingt erhalten und mit den nötigen Mitteln ausgestattet werden, fordern die Veranstalter. Die Woche endet am 15. Oktober, dem Internationalen Tag des weißen Stockes, an dem weltweit die Regierungen um mehr Rücksicht auf blinde Menschen im Straßenverkehr bitten.
Der weiße Stock ist das amtlich anerkannte Schutzzeichen blinder Menschen im Straßenverkehr. Das Motto des Tages des weißen Stockes in diesem Jahr lautet: Blinde Kinder dunkle Zukunft. sch