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16.10.2008 - 14:59

Wer nicht sehen kann, darf hören.

Berlin (kobinet) Die Berliner Blindenhörbücherei feierte ihr 50-jähriges Jubiläum. Zur Festveranstaltung im Atrium der Deutschen Bank AG, Unter den Linden, waren gestern rund 200 Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft sowie langjährige Hörer der Blindenhörbücherei gekommen. Stargast eines spannenden Unterhaltungsprogramms war Horst Bosetzky, bekannt auch unter dem Pseudonym -ky. Er stellte eine eigens für die Berliner Blindenhörbücherei geschriebene Kriminalgeschichte vor und wurde von Studioleiter Eberhard Dietrich interviewt.

Nach dem Motto "Wer nicht sehen kann, darf hören!" stellt die Berliner Blindenhörbücherei blinden und sehbehinderten Menschen ein einzigartiges Angebot an Hörbüchern zur Verfügung. Es handelt sich dabei ausschließlich um Produktionen, die im Handel nicht erhältlich sind. Während bei kommerziellen Hörbüchern der Text eines literarischen Werks oft gekürzt oder bearbeitet wird, liest für die Berliner Blindenhörbücherei ein Team professioneller Sprecher den Originaltext vollständig von der ersten bis zur letzten Zeile auf. sch


 

 
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