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04.11.2008 - 07:05

Frühkindliche Bildungs- und Entwicklungschancen sind entscheidend.

Hannover (kobinet) In den ersten Lebensjahren werden die entscheidenden Grundlagen für die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern mit Behinderungen gelegt. Deshalb müsse es in dieser frühen Phase eine möglichst optimale Förderung geben, sind sich die Mitglieder des niedersächsischen "Round Table Integration" einig. Denn Defizite seien später nur schwer auszugleichen.

Auf Einladung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, haben sich jetzt Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter von Elterninitiativen und Verbänden aus ganz Niedersachsen mit der frühkindlichen Bildung und Entwicklung bei einem Treffen des runden Tisches Integration in Hannover befasst. Dazu ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Arbeit des Anfang des Jahres vom Land gegründeten Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (NIFBE) vorstellen. Hauptziel des Instituts ist es, neben der Grundlagenforschung in der kindlichen Entwicklung die an Bildungsprozessen von Kindern beteiligten Institutionen landesweit zu vernetzen sowie regionale Netzwerke aufzubauen.

Der "Round Table Integration" begrüßt diese bundesweit einmalige Koordinationsstelle. Er erwartet künftig eine bessere Verzahnung aller Kompetenzen in der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen. Das Gremium erhofft sich, dass der Wissenstransfer auch die Bildungspraxis nachhaltig positiv beeinflusst. "Behinderte Kinder verdienen bestmögliche Chancen und Unterstützung bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Wir müssen sie integrieren und ihnen ein selbst bestimmtes Leben ermöglichen. Deshalb ist frühkindliche Bildung für alle Kinder eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagte Karl Finke. moh
 

 
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