Kobinet Logo
Druckversion
kobinet-nachrichten 12.11.2008 - 09:54
URL:
http://www.kobinet-nachrichten.org

Keine freie Wahl für Hilfsmittel ab Januar 2009

.

München (kobinet) In München fand kürzlich eine Podiumsdiskussion des bundesweiten Aktionsbündnisses "meine Wahl!" statt, auf der die Folgen der Gesundheitsreform beleuchtet wurden. Ab dem 1. Januar 2009 können Krankenkassen die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln, wie Rollstühle, Produkte zur Heimbeatmung, Inkontinenz- oder Stomaversorgung ausschreiben.

Ein bereits nachgebesserter Gesetzestext lässt den Krankenkassen in Zukunft die Wahl, ob eine Ausschreibung stattfindet oder weitere Leistungserbringer zu fest vereinbarten Verträgen Patienten versorgen müssen. Wie die Versorgung der gesetzlich Versicherten läuft, entscheidet also in Zukunft die Krankenkasse, nicht der Versicherte. Wer also z. B. einen neuen Elektrorollstuhl benötigt, kann nicht mehr den Sanitätsfachhändler seines Vertrauens aufsuchen, sondern muss sich von seiner Krankenkasse vorschreiben lassen, von wem er sich zu "versorgen" lassen hat.

Ob der Leistungserbringer dann tatsächlich eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung gewährleistet, beurteilt allein die Kasse. Von Selbstbestimmung chronisch kranker und behinderter Menschen kann dann überhaupt keine Rede mehr sein und der sooft bemühte Begriff des Paradigmenwechsels in der Behindertenpolitik wird ab dem kommenden Jahr endgültig zur Farce - so das Fazit der Podiumsdiskussion.

Im Juni dieses Jahres hat sich das Aktionsbündnis "meine Wahl!" gegründet, um darüber aufzuklären und eine Änderung der Gesundheitsreform zu erreichen. Die Initiatoren kommen aus der Medizintechnologie, dem Rehabilitationsfachhandel und aus der Selbsthilfe. ave

Mehr auf der Webseite des Aktionbündnisses
 

  Follow @kobinetev
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
nächste Nachricht >>
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Manfred Keitel schrieb am 14.12.2008, 13:28

Der Mensch mit einer Chipkarte der Krankenkasse is

Hallo,

ja, so ist es, der Mensch wird zum Medium, um an Geld heranzukommen. So ist es umso erfreulicher, wenn ich lese, daß es offenbar auch anders laufen kann.

Leider wird viel zu vieles über die Köpfe beeinträchtigter Menschen hinweg praktiziert, die immer wieder vor vollendeten Tatsachen gestellt werden - von Behörden und Firmen, die sonst einen unterhörten Informationsdurst haben und bis ins Privatleben hineinschnüffeln.

Was wäre, wenn der Rollstuhl jetzt kurz vor Weichnachten ausfiele, bei Firmen wie Kniel oder Rehanorm, während sie gerade den Ersatzrollstuhl sonstwohin gegeben haben oder schlicht keinen Notdienst leisten? Ein Weihnachten "ans Bett gefesselt" sein, als "Geschenk", bei mir (mit der fortschreitenden Behinderung) eine mögliche dauerhafte Verschlechterung.
Weiter unten habe ich ja schon geschildert, was einem alles zustoßen kann!

Es bleibt zu hoffen, daß noch mehr Sanitätshäuser den Kunden im Rollstuhl als Menschen ansehen.

Liebe Weihnachtsgrüße
Manfred

Gerd-Olaf Hesse schrieb am 10.12.2008, 12:16

Keine freie Wahl für Hilfsmittel

Hier wird das aufgezeigt, worauf ich seit jahren hinweise. Der Mensch mit einer Chipkarte der Krankenkasse ist nur ein Medium zum Geldverdienen. Die Kostenträger wälzen die Verantwortung auf die Sanitätshäuser ab ( Pauschalvertrag ) ein reeller Wettbewerb findet nicht statt. Warum sind wir denn in Berlin der einzige Pannendienst mit einem 24 h Service? Doch nur weil wir den arbeitsintesieveren Teil machen der von vielen Sanitätshäusern nur durch einen AB abgearbeitet wird. Bei uns sitzt ein Mensch im Rollstuhl und wird auch so behandelt.

Frohe Weihnacht und ein erfolgreiches Jahr2009 wünscht Rpd Berlin.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd-Olaf Hesse

Gerd Frank schrieb am 15.11.2008, 07:09

Nicht nur Kassen schuld

Einige Sanitätshäuser ziehen auch die Krankenkassen über den Tisch. Z. B . Ich habe ein Rollstuhlzuggerät Speedy Elektra 2. Habe das im Jahre 2001 bekommen über die Barmer Ersatzkasse. Inzwischen habe ich die Krankenkasse gewechselt. Heute bei der Siemens Betriebskrankenkasse. Nach dem Wechsel 3 Jahre später schrieb mich die Bek an und wollte das ich das Teil kaufe für 3500 € kaufe, zunächst hieß es es würde dann in mein Eigentum übergehen. Etwa 1 Woche später schrieb mir die Kasse das sie sich im vorigen Schreiben geirrt hätten. Ich solle die 3500€ überweisen, das Fahrzeug würde aber weiterhin dem Sanitätshaus gehören. Ich habe das natürlich ignoriert. Das Sanitätshaus schrieb mich also an und fragte scheinheilig nach ob ich das Fahrzeug noch benötige. Meine Antwort darauf Was soll eigentlich diese dämliche Frage natürlich benötige ich es noch. In diesem Jahr hat das Sanitätshaus die SBK angeschrieben es wolle einen Servicevertrag bis zum Jahr 2013 machen. Anscheind weil einige kleine Reparaturen an dem Fahrzeug waren (ausgeführt vom Hersteller) hat sie sofort zugeschlagen. Sie hat dem Sanitätshaus 3500€ überwiesen. Fazitz die Kasse hat sich ganz schön über den Tisch ziehen lassen. Nur eines am Rande der Hersteller Speedy Rehatechnik hat einen super Außendienst. Reparaturen werden direkt am Wohnort gemacht. Das Sanitätshaus braucht für eine entsprechende Reparatur Tage oder gar Wochen. Einge werden jetzt sagen bei diesem Servicevertrag kann das Sanitätshaus auf die Nase fallen, wenn die Reparaturen teurer werden wie der o.g. Betrag. Betonung liegt auf kann. 3500€ für null Leistung kann aber auch sein. Ich traue dem Sanitätshaus durchaus zu das sie bei einer angeblich großen Reparatur verschwinden lassen und mir dann irgendeinen Schrott aus Lagerbeständen andrehen wollen. Aber ohne mich Die soll nicht glauben, behindert = doof

Manfred Keitel schrieb am 14.11.2008, 19:29

Böse Erfahrungen werden zu bösen Vorahnungen (1/2)

Ich kann mich den Befürchtungen von den Vorrednern nur anschließen. Richtig los ging es bei mir wieder vor ca. drei Jahren, als ohne Vorankündigung der Rollstuhlnotdienst am Wochenende von der AOK Mainz-Bingen eingespart wurde. Siehe Kobinet
www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,10727/ticket,g_a_s_t

Zusammengefasst: Das Sanitätshaus Rehanorm in Bingen hat nicht nur den Dienst verweigert, mit der Begründung, "es könnte sein, daß die Krankenkasse nicht zahlt", es hat auch den bei ihrer Firma eingelagerten Ersatzrollstuhl - der mein Eigentum war (!) sonstwohin verschwinden lassen. Deswegen war ich knapp eine Woche ans Bett gefesselt.
Daraufhin habe ich die AOK, Ministerien, Rehanorm, etc. angeschrieben, von
denen ich auch nach mehrmaligem Anschreiben in den Reaktionen keine Antworten auf meine Fragen bekam bekam. Beispielsweise wurde der Verlust vom Ersatz trotz *mehrfachem* *deutlichen* Nachfragen mit keinem Wort kommentiert.

Die Staatsanwaltschaft Mainz, bei der ich Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung und Körperverletzung stellte, antwortete sogar, daß das Sanitätshaus nicht zu mir gekommen sei und den Rollstuhl beschädigt (!) habe, es läge keine (!) Straftat vor.
Was nach billiger Polemik klingt, spielt sich im echten Leben ab. Bekannt ist den Zuständigen auch, daß meine Muskelschwäche unumkehrbar fortschreitet, wenn ich zu lange zum Liegen gezwungen bin.

Meine Forderung, den Notdienst wieder einzuführen, wurde übrigens ignoriert und totgeschwiegen, als habe es ihn nie gegeben.

Von Rehanorm wechselte ich zur Firma Kniel in Flörsheim-Dahlsheim. Die Firma Kniel funktionierte zunächst gut, dann ergab sich wieder die Notwendigkeit eines Ersatzrollstuhls.
Teils lag ich ohne da, einmal hatte ich ein halb defektes und obendrein ungeeignetes Hilfsmittel zur Verfügung, mit dem ich nicht die Wohnung verlassen konnte. Die Batterie funktionierte kaum bis zum Abend, obwohl mein Aktionsradius ohnehin winzig war. Gerade in dem betreffenden Monat standen
- ein Treffen mit meinem Verleger auf der Minipressenmesse in Mainz
- die kirchliche Taufe des Patenkindes
- die Demonstartion zum 5. Mai die ich mitorganisierte
- das Open Ohr, das sich wenigsten mit einem Rollstuhl in der Freizeit erreichen ließe
auf dem Plan. Das alles - berufliche und private Aktivitäten - ist ohne Ersatz ausgefallen. Die Folgen und Einschnitte bade ich als Betroffener aus.

Manfred Keitel schrieb am 14.11.2008, 19:28

Böse Erfahrungen werden zu bösen Vorahnungen (2/2)

U.a. durch den langjährigen diskriminierenden Umgang mit meiner Beeinträchtigung habe ich längst posttraumatische Störungen, die sich in Depressionen äussern können. Wie bei Nichtbehinderten auch *kann* das zu solchen Situationen führen: (VORSICHT, Trigger)
www.youtube.com/watch?v=UBnF6ct-Q60&feature=related
Immer wieder fällt dort das Wort Depression als Teil der Vorgeschichte.

Der Tenor vieler Reaktionen auf meine Schreiben zur Notversorgung war, daß laut Gesetz das Sanitätshaus für einen Ersatz bei der Rollstuhlversorgung sorgen müsse. Hier verhält es sich jedoch so, daß der AOK die Hilfsmittel *gehören*, und das die Verträge zwischen Sanitätshaus und Krankenkassen geschlossen werden.
Die KK weigerte sich jedoch fortlaufend meinem gesetzlichen Ansprüchen nachzukommen - es passierte nichts.
Ich betone noch einmal, daß ich auf keine meiner häufig wiederholten Fragen Antworten bekam; die Antwortbriefe wirkten wie Textbausteine, ohne Bezug zu meinen Schreiben.

Nicht zuletzt wegen den vergeblichen, aufwändigen Bemühungen (aber auch, weil es eine der Voraussetzungen für das Modellprojekt "Integriertes Budged" war, in der ich mich als Teilnehmer engagiere), nahm ich mir psychosoziale Einzellfallhilfe. Mit der bearbeitete ich dann die Probleme um das Sanitätshaus Kniel aus Flörsheim-Dahlsheim. Neben dem Ersatzrollstuhl ging es da noch um einen Duschrollstuhl, dem ich mit Unterstützung - aber genauso vergeblich - über einem Jahr lang hinterherrannte, bis ich zu meinem aktuellen Sanitätshaus wechselte.
Zur Firma Kniel ist noch zu sagen, daß mir am Telefon ein adaquater Ersatz zugesichert wurde, ich ihnen aber monatelang *mit* professioneller Unterstützung hinterherschrieb und telefonierte, ohne das sich etwas tat.
In der Tat zog sich die Firma immer weiter aus der Kommunikation heraus, und wimmelten immer mehr ab. Ohne mit einem Wort auf unsere freundlichen Anfragen zu reagieren. Kein Wunder also, daß in meinem privaten Umfeld von einer "Wohltätermafia" gesprochen wird.

Gerade in Zeiten von Hartz 4 und bei den harten Einkommensgrenzen bei Leuten mit Behinderung, die Assistenz im Alltag benötigen, in der sich beeinträchtige Menschen sozial ohnehin immer schneller weit unten befinden, setze ich Hoffnungen in das Aktionsbündnis "meine Wahl".
Es geht um nichts Geringeres als noch mehr psychische und physische Verletzungen zu verhindern, die ganz selbstverständlich hingenommen werden und letztlich neue Kosten und Menschenrechtsverletzungen verursachen.

Keine Freie Wahl bei Hilfsmitteln und Sanitätshäusern zu haben, heisst auch, weitere Folgen unseres Dumpinglohn-Klimas zu verursachen, in der schon Kinder existenzielle Mängel erleben.

Jens Meckler schrieb am 13.11.2008, 06:20

Keine dienstleistung mehr !?

Wenn hier Stimmen sagen, das kenne ich, dass war schon immer so, wissen diese nicht was auf uns zukommt.
In Schleswig/ Holstein sind Lagerungsrollstühle für den Einkaufpreis der Sanitätshäuser an die Krankenkasse verscherbelt worden. Die KKH schreibt gerade Toilettenrollstühle, Rollstühle ( Produktgruppe 18 ) aus. Für 50 % unter des Einkaufspreises liegen Angebote vor. Die großen Sanitätshäuser drücken dies durch Mischkalkulationen und Einsparrung der Dienstleistung weg. Hauptsache Macht erhalten, der Mensch zählt nicht!

Dirk Strecker schrieb am 12.11.2008, 23:15

Und nicht zu vergessen: Pauschalversorgung

Dabei ist der Punkt "Pauschalversorgung" nicht zu vergessen, sprich, für einen Festbetrag will ein Sanitätshaus z.B. die Tracheostomaversorgung "sichern" oder die Beatmung (Verbrauchsmaterialien). Da gibt es dann die Streitigkeiten, wenn die Firma was nicht liefern will, Desinfektionsmittel für die Hände, und die Kasse meint, dass sei im Pauschalvertrag, die Firma meint nicht ... Ich hoffe, man bekommt ohne Umstände den Inhalt der Pauschalversorgung auch ausgehändigt als Patient. Aber hier werden sich die Kassen wohl selbst ins "eigene Fleisch" schneiden. Die Großen Firmen werden in der Pauschalversorgung wohl am billigsten anbieten können und die kleinen Firmen gehen dann ein oder werden aufgekauft. Am Ende gibt es dann kaum Konkurrenz mehr, dass heißt, den Preis bestimmt dann nicht mehr die Kasse, da sie den Billigsten auswählt, sondern die Firma.

Beim Sozialamt gibt es "scheinbar" auch keine Wahl bei Hilfsmittel (für Einrichtungen). Der Vertragspartner übernehme bei unserer Tochter die Versorgung und ich war mir nicht mal sicher, ob denn wirklich das Wirtschaftlichkeitsgebot eingehalten wurde. Darauf sollte man dann richtig achtgeben. Also sich alle Kostenvoranschläge selbst zu senden lassen und vergleichen. Wenn die Kasse ihren Vertragspartner nimmt, obwohl der teurer ist, ist dies ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot. Will eine Firma den Kostenvoranschlag nicht aushändigen, dann von der Kasse anfordern. Außerdem kann man dann die Firma fragen, was sie denn so zu verbergen haben.

Gerd Frank schrieb am 12.11.2008, 13:25

Durchsetzen

Ein wichtiger Aspekt ist man sollte sich durchsetzen, auch wenn es schwerfällt. Ich lasse mir von einem Sanitätshaus das mir irgendwelchen Schrott andrehen will nichts andrehen. Allein schon die Aussage Wir wissen was für sie gut ist sagt mir das behinderte Menschen von diesem Sanitätshaus für hirnlose Idioten gehalten werden, die keine Ahnung haben. Einem solchen Sanitäthaus müssen die Grenzen aufgezeigt werden.

Frank Cordes schrieb am 12.11.2008, 11:23

War bei uns schon vor Jahren so

Diese Problematik kennen wir jetzt schon. 1999 waren wir noch bei der BARMER versichert und die hat meiner Frau vorgeschrieben den neuen Faltrollstuhl bei einem bestimmten Sanitätshaus zu ordern.

Bei meiner Frau sind aber aufgrund der speziellen Körperbehinderung diverse Sachen zu beachten. Unser "Stammsanitätshaus" weiss worauf zu achten ist.
Das vorgeschriebene Sanitätshaus wurde von uns aufgeklärt, worauf zu achten ist, was man aber dort kaum beachtet hat und mit der Aussage "Wir wissen schon was wir tun" abgetan hat.

Abgesehen davon, dass das Sanitätshaus Termine permanent Termine nicht einhielt während der Vorbereitung, war dann auch der fertige Rollstuhl eine Katastrophe. Die Armlehnen sind von alleine abgefallen, da die Schrauben zu kurz waren, die Sitzfläche war zu kurz, da der Mitarbeiter sich vermessen hatte. Alles wackelte und machte keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Ich bin selber Handwerker und die Arbeit die uns das Sanitätshaus abgeliefert war, war an Delitantismuss kaum zu überbieten.

Als wir dann einige Wochen später mit diesem Rollstuhl auf einer Hochzeit in einer anderen Stadt zu besuch waren geschah es: die Rückenlehne des Rollstuhls brach ab! Wir mussten dann in der fremden Stadt ein Sanitätshaus aufsuchen, dass uns mit einem Leihrollstuhl versorgen musste. Da man in diesem aber nicht korrekt sitzen konnte, verstärkten sich die Rückenschmerzen meiner Frau dermaßen, dass wir auch noch das Krankenhaus aufsuchen mussten.

Wieder zurück hier vor Ort, warf und das Sanitätshaus vor, wir hätten den Rollstuhl mit Absicht sabotiert, da wir nicht mit denen zusammenarbeiten wollen (als ob wir keine anderen Hobbies hätten...)

Wir wechselten dann zur AOK.
Leider ist es seit einigen Jahren bei der AOK auch schon so, dass Hilfsmittel ausgeschrieben werden. Bis jetzt konnten wir wegen der speziellen Behinderung meiner Frau letztendlich immer auf unser Stammsanitätshaus zurückgreifen, da sich kein anderer Anbieter drangetraut hat.
Trotzdem ist es soweit, dass die AOK bei fast jedem Hilfsmittel monatelang prüft, inwieweit es notwendig ist. Uns flatterte sogar ein Fragebogen der AOK ins Haus, ob meine Frau überhaupt Rollstühle benötigt oder vielleicht sogar laufen könnte (sie sitzt seit fast 30 Jahren im Rollstuhl)...

grüße
Frank

© Kooperation Behinderter im Internet e.V.
Alle Rechte vorbehalten

Seite drucken
Zur Online Version